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Havelland Turnernachwuchs sucht die Besten
Lokales Havelland Turnernachwuchs sucht die Besten
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16:48 15.03.2018
Mit Schwung und Eleganz am Barren: Josefine aus Kleinmachnow strahlt. Am Ende gewinnen aber die Falkenseer. Quelle: Marlies Schnaibel
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Falkensee

Am Ende strahlten die Falkenseer: Die Turnerinnen der Lessing-Grundschule qualifizierten sich am Donnerstag in der Altersklasse IV für das Bundesfinale vom Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Bei den Jungen gewannen die Schüler des Strausberger Fontane-Gymnasiums. In der Turnhalle der Falkenseer Kantschule fand der Landeswettbewerb dazu statt, an ihm nahmen die sechs Regionalsieger aus Brandenburg teil.

Die besten Schulmannschaften des Landes trafen sich am Donnerstag in Falkensee, um die Teilnehmer für das Bundesfinale in Berlin zu ermitteln. Falkenseer schnitten dabei sehr gut ab.

Die Falkenseer Mädchen profitierten dabei von einem Fehler der Strausberger, deren Mannschaft am Ende disqualifiziert wurde, weil sie sechs statt der vorgeschriebenen fünf Sportler auf der Bank hatte. „Bitter für die Grundschüler“, sagte Uwe Große, der als Sportkoordinator den Wettbewerb organisiert hatte. Aber der Regelverstoß war da, eine halbe Stunde hatte die Schiedskommission beraten und diskutiert, ehe sie das Urteil fällte.

Turnernachwuchs angetreten

Es war das einzige trübe Moment der Veranstaltung, die die Schulmannschaften des Turnernachwuchses des Landes vereinte. Am Vormittag waren die Fünft- und Sechstklässler angetreten. Sie kamen von der Falkenseer Lessingschule, vom Rathenower Jahn-Gymnasium, von der Europaschule Kleinmachnow und vom Fontane-Gymnasium Strausberg.

Strenge Kampfrichter

„Die Strausberger sind seit Jahren sehr gut, dort ist ein Leistungsstützpunkt Turnen, das wirkt sich aus“, hat Uwe Große beobachtet. Aber auch die anderen Teilnehmer sind in den vergangenen Jahren schon mehrmals beim Bundesfinale gewesen. Darauf hofften auch die Rathenower. „Wir haben uns gesteigert, sind besser als im vergangenen Jahr“, meinte Alana aus Rathenow vor dem letzten Gerät, „aber die Kampfrichter sind streng heute.“

Turnen an klassischen Geräten

An insgesamt sechs Stationen mussten sich die Mannschaften abwechselnd bewähren. Klassische Turnfähigkeiten waren am Stufenbarren, am Barren, am Reck und am Bock gefordert. Kraft und Beweglichkeit waren gefragt, wenn es ans Klettern, an Schlusssprung oder an die Staffel geht. Oder wenn die Sitzbank zum Turngerät wurde. In der Gruppe, möglichst synchron, sprangen die Schüler hin und her.

Medaillen und Pokale überreicht

„Das sind Übungen, die können alle machen, da muss man kein ausgemachter Turner sein“, sagte Birgit Faber. Die Präsidentin des Märkischen Turnerbundes war gekommen, um die Besten des Finales auszuzeichnen. Medaillen, Pokale und T-Shirts lagen bereit. Die Wettbewerbe sollen helfen, Kinder in Bewegung zu bringen. „Wir wollen die Kinder für das Turnen begeistern und zeigen, dass das keine alte, angestaubte Sportart ist“, sagte Birgit Faber, die zugleich auch Geschäftsführerin des Turn- und Sportvereins Falkensee ist.

Turnen in die Schulen bringen

Der Falkenseer TSV setzt sich seit Jahrzehnten für den Turnsport ein. An vielen Schulen wurden inzwischen Arbeitsgemeinschaften gegründet, um Turnen populär zu machen oder zu halten. Dabei weiß Birgit Faber, dass sie nicht nur Kinder, sondern auch die Lehrer begeistern muss. Nicht nur in Falkensee und Umgebung ist der TSV dafür aktiv. „Wir kooperieren auch mit Schulen in Friesack, Nennhausen und Rhinow.“

Turnen in die Breite tragen, das kann gelingen. Im nächsten Jahr, so hofft Birgit Faber, kann das Landesfinale schon in größerem Rahmen, dann in der Stadthalle, vom Turnernachwuchs künden. In Falkensee hat Turnen einen guten Stand. Auch die Teilnehmer in der Altersklasse III schnitten beim Landesfinale gut ab: Die Turnerinnen des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums fahren ebenfalls zum Bundesfinale nach Berlin.

Von Marlies Schnaibel

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