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Havelland Turnhalle in Rathenow: Anbau statt Neubau
Lokales Havelland Turnhalle in Rathenow: Anbau statt Neubau
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00:34 04.07.2015
Die alte Halle der Weinbergschule soll durch einen Anbau erweitert werden. Quelle: M. Kniebeler
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Rathenow

Dass die Stadt Rathenow es überhaupt erwogen hatte, trotz ihrer klammen Finanzlage eine neue Halle zu bauen, hatte mit der Auflegung eines neuen Förderprogramms des Bundes zu tun. Das „Gesetz zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen“, hatte in Rathenow Hoffnungen geweckt.

Jetzt stellte sich aber heraus, dass kommunale Neubauten im Schulbereich nicht förderfähig sind. Unterstützt werde beispielsweise die energetische Sanierung von Gebäuden, so Goldmann. Die Errichtung neuer Gebäude werde dagegen nicht gefördert.

Nun soll es statt des Neubaus eine Modernisierung und Erweiterung der alten Halle geben. Die Ausgaben in Höhe von 400.000 Euro – ein Neubau hätte zwischen 1,7 Millionen Euro (Einfeldhalle) und 3,3 Millionen Euro (Zweifeldhalle) gekostet – werden zu großen Teilen mit Geld bestritten, das die Stadt für den gescheiterten Kita-Neubau vorgesehen hatte.

Der Vorsitzende des Finanzausschusses, Corrado Gursch (CDU), bedauerte, dass es in Sachen Turnhalle mit dem großen Wurf nicht geklappt habe. „Ein Neubau wäre sicher die bessere Lösung gewesen“, sagte er. Aber in der gegenwärtigen Lage sei ein solcher einfach nicht zu finanzieren. Das müsse man akzeptieren.

Immerhin ist der Schule mit einer Erweiterung und Modernisierung der alten Halle durchaus geholfen. Denn die Halle ist nicht nur sanierungsbedürftig, sondern auch erheblich zu klein. Der 210 Quadratmeter große Hauptraum ist 40 Quadratmeter kleiner als die in heutigen Richtlinien genannte Mindestgröße; der 90 Quadratmeter große Nebenraum kann nicht mit dem Hauptraum verbunden werden. Läuft alles wie geplant, wird ein rund 200 Quadratmeter großer Anbau errichtet. Die Halle wäre dann immer noch nicht riesig, aber groß genug für einen anständigen Sportunterricht.

Von Markus Kniebeler

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