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Turnhalle wird umgebaut

Elstal Turnhalle wird umgebaut

Weil es auf absehbare Zeit keine neue Turnhalle für die Elstaler Oberschule gibt, wird nun die alte auf Vordermann gebracht. Zuerst verschwinden die Turngeräte in einer Doppelgarage. Außerdem stehen Brandschutzmaßnahmen an.

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Im Eingangsbereich sind derzeit die Geräte gestapelt.

Quelle: Jens Wegener

Elstal. Noch sind sich Wustermarker Gemeindevertreter nicht mal einig, wie groß die neue Sporthalle an der Grundschule Wustermark werden soll. Schon wird die nächste Baustelle aufgemacht: die Turnhalle der Oberschule Elstal in der Rudi-Nowak-Straße. Dort gibt es dringenden Sanierungsbedarf. Zuerst müssen Brandschutzauflagen erfüllt werden und die Turngeräte aus dem Foyer verschwinden. Der Startschuss für den ersten Bauabschnitt soll nach den Ferien erfolgen. „Die Arbeiten werden sich bis Jahresende hinziehen“, schätzt Bauamtsleiter Wolfgang Scholz ein. Man wolle versuchen, den Schulsport so wenig wie möglich einzuschränken. Deshalb hoffe er, dass die Handwerker in den Oktoberferien viel schaffen.

220 000 Euro sollen noch 2016 investiert werden, im Moment seien im Haushalt aber lediglich 170 000 Euro abgesichert, so Scholz. Bis 2018 (3. Bauabschnitt) wird die Investitionssumme sogar auf 385 000 Euro steigen,wobei die Gemeinde mit Fördermitteln kalkuliert. Derzeit ist die Verwaltung dabei, einen Bauablaufplan zu erstellen.

Der neue Platz für die Turngeräte, die im Moment im Flur stehen und jedes Mal zur Benutzung in die Halle gebracht werden müssen, ist gefunden. Eine an die Turnhalle angebaute Doppelgararge wurde mittlerweile dafür leer geräumt. „Wir überlegen noch, ob es einen separaten Zugang von außen geben sollte, wenn zum Beispiel mal ein Gerät angeliefert wird oder zur Reparatur gebracht werden muss“, sagt Scholz.

Der nächste Schritt ist die brandschutztechnische Sanierung der Wohnungen, die sich im Obergeschoss des in den 1930er-Jahren errichteten Gebäudes befinden. Dort hatten frühere Mieter unter anderem illegal im Dachboden weitere Zimmer eingerichtet. Das werde beseitigt, das Dachgeschoss bleibt frei“, sagt der Bauamtsleiter.

Der größte Brocken ist der Kellerbereich, der ab 2017 an der Reihe sein wird. Die Umkleideräume sind ohne Belüftung und sanierungsbedürftig, genauso wie die Duschen. Es gibt überall feuchte Wände, der Putz ist an vielen Stellen abgeplatzt. Deshalb stehen im Foyer mobile Umkleideschränke für einen Teil der Schüler.

Die Dringlichkeit der gesamten Baumaßnahme wird noch durch die Tatsache verstärkt, dass in der Elstaler Halle nicht nur Schulsport betrieben wird. Auch Vereine wie die Fußballer vom ESV Lok im Winter, die Tischtennisspieler und die Frauensportgruppe trainieren an Nachmittagen und an den Wochenenden. Die Halle selbst ist in einem guten Zustand. Der Bodenbelag ist erneuert worden, ebenso das Dach.

Trotzdem hat Schulleiterin Christiane Scharschmidt ihren Wunsch nach einer Doppelfeldhalle nahe der Schule noch nicht ganz aufgegeben. Aber sie weiß, dass daraus vorläufig nichts wird.

Von Jens Wegener

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