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Havelland Überall Müll und Dreck in Falkenseer Schulen
Lokales Havelland Überall Müll und Dreck in Falkenseer Schulen
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14:58 17.11.2016
Falkenseer Fragestunde: Wer putzt wann was? Quelle: Bernd Gartenschläger
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Falkensee

Falkensee ist nicht sauber genug. Zumindest auf die kommunalen Einrichtungen trifft das zu. Seit nämlich im vergangenen Jahr die Reinigung an eine neue Firma vergeben wurde, reißt die Kritik an deren Leistung nicht ab. Papierkörbe nicht geleert, Fußboden sandig, Klos nicht geputzt, Licht angelassen.

3 900 Räumen mit rund 92 250 Quadratmetern sind in kommunalen Räumen zu säubern. Kitas, Schulen, Rathaus, Bürgeramt, Bibliothek, Museum, Haus am Anger, Kulturhaus. Die Liste der Objekte ist lang, die Liste der Mängel ist es auch.

Seit August 2015 ist die Berliner G & S Gebäude- und Sicherheitsservice GmbH für die Reinigung zuständig. Es ist ein großes Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 20 Millionen Euro. Ein externes Qualitätsmanagement sollte deren Arbeit in den Falkenseer Einrichtungen bewerten. „Das hat nicht funktioniert“, sagte Bürgermeister Heiko Müller (SPD), die Stadt sieht sich deshalb mit den Verantwortlichen inzwischen vor Gericht wieder. Mit der Reinigungsfirma selbst sei man im Gespräch und sie sei aufgeschlossen, sagte Müller. Aber immer wieder sei von der Stadt nachgesteuert worden.

Höhepunkt der Kritik war die öffentliche Aktion der Kantschule. Rektorin Petra Müller hatte die Schüler im November vergangenen Jahres nach Hause geschickt, sie bekamen gewissermaßen toilettenfrei. „Im Interesse der Gesundheitsfürsorge“ hieß es damals. Inzwischen sieht die Schulleiterin zwar Verbesserungen, ist aber nach wie vor nicht zufrieden. Eine Einschätzung, die wohl insgesamt getroffen werden kann. „Verbesserung ja, zufrieden nein“, fasste Bürgermeister Heiko Müller den Stand zusammen. „Unsere Erwartungen haben sich nicht erfüllt“, sagte er. Bis 2015 waren in Falkensee 14 verschiedene Reinigungsfirmen in den Objekten unterwegs. Zur Neuausschreibung sei die Kommune verpflichtet gewesen, das hatte sie europaweit – die Leistungen verteilt auf fünf Lose – getan. In allen fünf Losen hatte sich die Berliner Firma als Ausschreibungsbeste erwiesen. Als Reinigungsbeste jetzt aber nicht.

Eine rechtlich schwierige Kündigung des Gesamtvertrages und Neuausschreibung seien nicht ausgeschlossen, sagte Müller. Allerdings will man vorerst versuchen, weiter mit der Firma im Gespräch zu bleiben. Die Firma wollte sich auf MAZ-Nachfrage nicht äußern.

Von Marlies Schnaibel

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