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Havelland Umgehungsstraße rückt wieder ein Stück näher
Lokales Havelland Umgehungsstraße rückt wieder ein Stück näher
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14:51 24.02.2017
Die gefährliche weil nur schwer einsehbare S-Kurve in Wernitz. Quelle: Jens Wegener
Etzin/Wernitz/Markee

Der Landkreis Havelland wird eine verkehrstechnische Untersuchung für die Orte Wernitz, Markee und Etzin in Auftrag geben. „Auf der Grundlage der aktuellen und zu erwartenden Verkehrsverteilung soll ermittelt werden, wie die Belastung der Bürger in den drei Orten durch eine neue Straßenerschließung reduziert werden kann“, so Kreissprecherin Bianca Lange am Freitag.

Landrat Roger Lewandowski (CDU) sehe aufgrund der bereits bestehenden Verkehrsprobleme und der daraus resultierenden Bürgerbeschwerden, insbesondere aus dem Wustermarker Ortsteil Wernitz, akuten Handlungsbedarf, so Lange weiter.

Im Gewerbegebiet Etzin entsteht derzeit in Nachbarschaft des Auto-Service-Unternehmens Mosolf ein Logistikzentrum der Firma Hermes. Die Bauarbeiten haben im Dezember vergangenen Jahres begonnen und sollen im Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein. Wenn dann an dem Standort täglich bis zu 220 000 Paketsendungen umgeschlagen werden, erhöht sich die Zahl der durch Wernitz, Etzin und Markee fahren Kleintransporter und großen Lkw erheblich.

Deshalb habe sich Roger Lewandowski in der vergangenen Woche mit den betroffenen Bürgermeistern Detlef Fleischmann (Nauen), Holger Schreiber (Wustermark) und Bernd Lück (Ketzin/Havel) beraten und die verkehrstechnische Untersuchung beschlossen, so Lange.

Ziel der betroffenen Kommunen ist der Bau einer Umgehungsstraße, den allerdings das Land zu großen Teilen finanzieren müsste. Die Ergebnisse der verkehrstechnischen Untersuchung könnten dazu beitragen, den Druck auf das Land zu erhöhen, Mittel bereit zu stellen.

Von Jens Wegener

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