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Der große Umzug braucht noch Unterstützung

800-Jahr-Feier von Rathenow Der große Umzug braucht noch Unterstützung

Der Höhepunkt aller Feierlichkeiten im Laufe des Rathenower Jubiläumsjahres 2016 soll der große historische Festumzug am 10. September werden. Die Verantwortung für diese Veranstaltung der 800-Jahr-Feier hat der Förderverein Heimatmuseum übernommen. Damit der Umzug ein Erfolg wird, werden noch Mitwirkende gebraucht.

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Der Umzug zur 775-Jahr-Feier Rathenows hatte zahlreiche Schaulustige an die Straßen gelockt.

Quelle: Heimatbund Rathenow

Rathenow. Menschen, Tiere, historische Situationen. Der große Festumzug zur 800-Jahr-Feier Rathenows soll ein echter Höhepunkt werden. Für den 10. September 2016 ist ein bunter Ausmarsch mit zeitgeschichtlichen Darstellungen geplant, die die Leute begeistern soll. Weil die Stadt und eine extra ins Leben gerufene Arbeitsgruppe auch noch diverse andere Veranstaltungen für das Jubiläumsjahr organisieren müssen, haben drei Vorstandsmitglieder des Fördervereins Heimatmuseum Rathenow rein ehrenamtlich die Verantwortung für den Umzug übernommen. Das sind Peter Dietze, der Vorsitzende, und seine zwei Stellvertreter Wolfram Bleis und Corrado Gursch. Peter Dietze erklärt: „Wir wollen die Geschichte unserer Stadt für die Rathenower und ihre Gäste sichtbar machen.“

150 bis 200 Mitwirkende werden gebraucht, mehr sind besser

Das Ansinnen ist ehrenwert, doch ist die Aufgabe gar nicht leicht. 19 Bilder von den Germanen über die Ziegelindustrie, die großen Kriege, die DDR und die Nachwendezeit sollen nach derzeitigem Stand im historischen Umzug dargestellt werden. 150 bis 200 Mitwirkende brauchen die Organisatoren auf alle Fälle dafür – aber je mehr Interessierte mitmachen, je besser wäre es natürlich. Die Finanzen sind jedoch knapp, denn die Stadt hat kein Geld. Wie Peter Dietze sagt, wird trotzdem vorerst mit einem Budget von 15 000 Euro gerechnet. Denn ohne Finanzen lässt sich auch nichts auf die Beine stellen. Die Masse des Geldes, schätzt er ein, müsse für das Ausleihen von Kostümen ausgegeben werden. Bei den diesjährigen zwei Schwedentagen beispielsweise habe der Förderverein Heimatmuseum für 36 Kostüme stattliche 1500 Euro hinblättern müssen. Mitwirkende, Helfer und Spender für den Umzug sind also sehr gern gesehen. Betriebe können auch wichtige Beiträge leisten, indem sie Fahrzeuge zur Verfügung stellen oder Handwerkstechniken zeigen.

Den ersten Wagen und das Bild der Befreiung von den Schweden 1675 übernimmt der Förderverein Heimatmuseum. Der Otto-Lilienthal-Verein will zwei Bilder übernehmen, der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) wirkt mit und der Stadtförster will sich um etwas Forstliches kümmern. Das Schalmeienorchester, die Blasmusikanten der Feuerwehr und die Kreismusikschule haben schon zugesagt. Die Duncker-Oberschule und das Jahn-Gymnasium sind mit im Boot. Ein Austausch mit den Rhinowern ist vereinbart worden, die 2016 ja auch ihre eigene 800-Jahr-Feier haben.

Die Stadt schickt noch vor Weihnachten Briefe an ihre Vereine heraus

Noch vor Weihnachten schickt die Stadt nun Briefe an ihre Vereine heraus, um abzufragen, welche Beiträge sie leisten würden. Im Januar wollen die drei Umzugs-Organisatoren vom Förderverein Heimatmuseum dann dort telefonisch nachhaken. Nach einem ersten Aufruf in der Zeitung vor ein paar Wochen hatten sich 13 Bürger gemeldet. Sie wollen schminken, nähen und selbst in Verkleidung mitlaufen. Ein paar mehr dürfen es schon sein...

Interessenten können sich melden bei Peter Dietze, Tel. 03385/52 03 91, oder Franziska Döbbelin in der Stadtverwaltung, 03385/ 59 64 13.

Von Bernd Geske

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