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Havelland Unabhängige Beratung im Rathenower Rathaus
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02:15 10.03.2016
Ernährungsberaterin Katrin Hofschläger (l.) und Beratungsstellenleiterin Sabine Weiß-Gränzer. Quelle: Ch. Schmidt
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Rathenow

„Banken und Makler tun das nicht immer korrekt. Im Dezember 2015 ergab eine Marktbeobachtung, dass bis zu 95 Prozent der Verbraucher falsch beraten wurden“, sagt Sabine Weiß-Gränzer. Sie leitet die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Rathenow. Angesichts dieser hohen Falschberatungsquote haben die Verbraucherzentralen das Thema Altersvorsorge in den Mittelpunkt des diesjährigen Weltverbrauchertages gestellt. Der findet am 15. März statt, über das Sparen fürs Alter können sich interessierte Bürger schon jetzt umfangreich informieren.

„Wir laden die Verbraucher ein, einen Test zu machen. Dabei geht es darum, herauszufinden, welcher Vorsorgetyp man ist“, erklärt Weiß-Gränzer. Da gibt es den Pokerer, der das Risiko liebt und Ausschau nach hohen Renditen hält. Der beständige Typ dagegen bevorzugt das gute alte Sparbuch – was angesichts der niedrigen Zinsen später für ein böses Erwachen sorgen kann. Der Typ „Chamäleon“ pickt sich das Beste aus beiden Welten heraus: ein wenig Risiko, gut kalkuliert und ein Teil des Geldes sicher angelegt.

680 Anfragen im letzten Jahr

Den Testbogen gibt es auf www.vzb.de/test-altersvorsorge-typ und in der Beratungsstelle. „Wer die Fragen bis zum 18. März beantwortet, bekommt einen Gutschein, den er für eine persönliche Beratung zur Altersvorsorge bei uns einlösen kann.“ Die Beratung ist anbieterunabhängig und kostet 15 Euro für 30 Minuten, mit Gutschein also noch zehn Euro. Ein Jahr lang ist der Gutschein gültig.

Natürlich reicht das Beratungsspektrum, um das sich Sabine Weiß-Gränzer und ihre Kollegin Katrin Hofschläger kümmern, weit über Fragen zur Altersvorsorge hinaus. 680 Anfragen aus den verschiedensten Bereichen bearbeiteten sie allein im letzten Jahr. 2014 waren es sogar 775 Anfragen. „Das hängt immer von den aktuellen Themen ab. Letztes Jahr war der Ansturm im Juni besonders groß, weil viele Rathenower auf dem Märkischen Platz unbewusst ein Zeitungsabo abgeschlossen hatten“, erinnert sich die Beratungsstellenleiterin. 50 außergerichtliche Rechtsvertretungen und über einhundert Beratungen waren die Folge.

Alle Altersgruppen fragen um Rat

Ein Dauerbrenner sind nach wie vor sogenannte „Kaffeefahrten“. Wurden früher Heizdecken verkauft, geht heute der Trend zu Reisen, so Weiß-Gränzer. Das Problem dabei sind zum Teil überteuerte Angebote und dubiose Servicepauschalen, mit denen sich die Vermittler bereichern. Immer wieder fragen auch Verbraucher, die mit ihrem Smartphone in eine Kostenfalle getappt sind, um Rat. Davon sind keineswegs nur ältere, unerfahrene Smartphone-Nutzer betroffen.

„Wir beraten eigentlich alle Altersgruppen“, sagt Weiß-Gränzer. Ein großes Thema sind auch Lebensmittelverpackungen. Hier kennt sich Ernährungsberaterin Katrin Hofschläger bestens aus. In Beratungsgesprächen und Vorträgen erklärt sie unter anderem, warum nicht jedes Plastikgefäß zum Aufbewahren von Speisen geeignet ist und wie schädliche Weichmacher in unsere Nahrung und damit in unseren Körper gelangen.

Von Christin Schmidt

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