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Unterschriften fürs Hallenbad in Falkensee

Der Seniorenbeirat Falkensee macht mobil Unterschriften fürs Hallenbad in Falkensee

Der Seniorenbeirat Falkensee sammelt Unterschriften für ein Schwimmbad. "Wir wollen einen Einwohnerantrag auf den Weg bringen", sagt Margot Kleinert, die Vorsitzende des Beirates. Damit ein Einwohnerantrag in die Stadtverordnetenversammlung kommt,m üssen drei Prozent der Wahlberechtigten unterschreiben.

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Unterschriftensammlung für ein Schwimmbad in Falkensee.

Quelle: Privat

Falkensee. Sie war auch 2007 dabei, als der Seniorenbeirat 7000 Unterschriften für ein Bad sammelte. "Damals gaben die Stadtverordneten anderen Projekten den Vorzug", sagt sie. Nun will sie das Thema erneut anschieben und einen Einwohnerantrag in die Stadtverordnetenversammlung bringen. Dafür bräuchte es drei Prozent der Wahlberechtigten, also etwas mehr als 1000 Unterschriften. "Wir wollen deutlich mehr, um zu zeigen, wie wichtig so ein Hallenbad für Falkensee wäre", sagt sie. "Die Politik ist den meisten in der Sache völlig egal", hat sie bei ihren vielen Gesprächen beobachtet. "Am häufigsten werden wir gefragt: Na, wird es diesmal klappen?!" Und nach dem Standort kommen Fragen. "Da ist überhaupt nichts entschieden", antwortet Ingrid Junge auf solche Fragen. Die Nähe zum Waldbad wäre möglich, aber andere Standorte, etwa an der Spandauer Straße.

Aber erst einmal wollen Margot Kleinert und Ingrid Junge, die Unterschriftenlisten füllen. Ingrid Junge hat so ziemlich alle Geschäfte von Falkensee abgeklappert, um Listen auszulegen, sie sammelte beim Herrentag ebenso Unterschriften wie bei Schulfesten. "Alle Falkenseer über 16Jahre können unterschreiben", erklärt sie. Wustermarker oder Schönwalder leider nicht. Aber sie können ihre Meinung sagen, wie es die SPD Dallgow tat. Sie unterstützte in einer Erklärung die Falkenseer Pläne.

Derweil geht die Unterschriftensammlung weiter. Listen liegen in Geschäften und Arztpraxen aus, in Banken, im Familiencafé Falkenhorst, im ASB-Mehrgenerationenhaus, im Gesundheitszentrum, im BBZ am Gutspark. Derweil laufen Margot Kleinert, Ingrid Junge und mehrere Mitstreiter weiter. Und bei aller Zustimmung nehmen sie dann auch mal ganz vereinzelt eine Ablehnung entgegen: "Hallenbad? Brauch ich nicht, ich habe einen Pool."

Von Marlies Schnaibel

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