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Unterstützer gesucht: „Laut & Bunt“ feiert Jubiläum

Rathenow Unterstützer gesucht: „Laut & Bunt“ feiert Jubiläum

Das Rathenower Jugendfestival „Laut und bunt“ findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. 13 Jugendliche arbeiten derzeit fieberhaft an der Vorbereitung der Veranstaltung. Die engagierten jungen Leute sind auf Sponsorensuche – denn ohne Unterstützung von außen geht auch in diesem Jahr nichts.

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Beste Stimmung auf dem Laut & Bunt Festival 2017 – so soll es auch am 14. Juli wieder sein.

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. Acht junge Menschen haben sich im letzten Jahr zusammengeschlossen, um gemeinsam das Jugendfestival „Laut & Bunt“ zu organisieren. Das ursprüngliche Team hatte sich zuvor komplett zurückgezogen, weil viele der einstigen Festivalmacher längst nicht mehr im Havelland und der Aufwand die Kräfte überstieg. Es hätte das Aus für das Musikspektakel bedeuten können, hätten nicht so engagierte junge Rathenower wie Denise Jäkel, Marcel Jaedicke, Malin Teckemeyer und ihre Mitstreiter sich dafür eingesetzt, dass das Jugendfestival erhalten bleibt.

Im Juli feiert das Festival 10-jähriges Jubiläum

Rund 1000 Gäste lockten sie im Juli 2017 in den Mühleninnenhof am Schwedendamm. Mindestens genauso viele sollen es am 14. Juli 2018 werden. Dann findet Laut & Bunt bereits zum zehnten Mal statt.

Festivalleiterin Denise Jäkel und ihr Team, dass inzwischen um fünf weitere Mitglieder gewachsen ist, arbeiten bereits eifrig an der Vorbereitung der Jubiläumsausgabe.

Über 100 Bands haben sich beworben

Bereits Mitte Dezember endete die Bewerbungsfrist für Bands. Mehr als einhundert Bewerbungen aus ganz Europa gingen ein. Inzwischen hat das Team eine Vorauswahl getroffen. „Wir schauen uns an, welche Bands wirklich laut und bunt sind und in unser Konzept passen, sie sollen also für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt stehen und gegen Extremismus und Fremdenfeindlichkeit sein“, so Jäkel.

Die Veranstaltung ist auf Spenden angewiesen

Außerdem spielt der finanzielle Aspekt eine Rolle. Laut & Bunt wird über Fördermittel, Spenden und Sponsorengelder finanziert. Das Budget ist dementsprechend begrenzt, üppige Gagen für die Musiker sind nicht drin. „In diesem Jahr hatten sich viele tolle Bands aus Schweden beworben. Die Gage könnten wir zahlen, aber die Reisekosten sprengen leider den Rahmen“, erklärt Denise Jäkel.

Ihr Ziel ist es dennoch, in diesem Jahr mehr Qualität zu bieten. „Das geht aber nur, wenn wir mehr ausgeben. Was wiederum nur möglich ist, wenn es uns gelingt, mehr Spenden zu sammeln und mehr Sponsoren zu gewinnen“, so die Festivalleiterin. 1600 Euro braucht das Team. Um die Summe zusammenzubekommen, füllen die Jugendlichen derzeit diverse Förderanträge aus, bitten regionale Unternehmen um Hilfe und sammeln auf der Internetplattform betterplace.org Spenden. “Jeder noch so kleine Betrag ist hilfreich“, betont Denise Jäkel.

Lokale Unterstützung gibt es bereits, aber es geht immer mehr

Einige Rathenower haben bereits zugesagt, das Festival zu unterstützen und zu bereichern, so zum Beispiel die Stinknormalen Superhelden, die schon 2017 dabei waren. „Wir laden auch wieder Vereine aus der Region ein, sich zu präsentieren. Wir würden uns wünschen, dass sich möglichst viele Akteure einbringen, gern auch mit Aktionen, die das Publikum aktiv einbeziehen. Es soll etwas passieren auf dem Platz“, betont Jäkel.

Neben den Vereinen sind auch wieder die Jugendorganisationen der Parteien eingeladen sowie diverse Initiativen wie „Schule ohne Rassismus“. Auch der Kreissportbund Havelland wird wieder dabei sein. Die Trägerschaft hat erneut das Diakonische Werk Havelland übernommen.

Bald steht das Line-Up

Anfang März soll bereits das Line-Up stehen. Knapp 30 Bands haben es in die engere Auswahl geschafft. Davon werden nun sieben ausgewählt, die am 14. Juli die Bühne im Optikpark rocken dürfen. Dabei sollen in jedem Fall ein möglichst breites musiklaisches Spektrum präsentiert werden – von Metall bis Reggae, von Rock bis Hip-Hop.

10 Jahre Jugendfestival tatkräftig unterstützen

Seit 2008 wird in der havelländischen Kreisstadt im Sommer das Jugendfestival Laut & Bunt gefeiert.

Im Buga-Jahr 2015 fiel das Festival aus, weil der Buga-Zweckverband das Festival nicht im Mühleninnenhof haben wollte.

Seit 2017 hat ein komplett neues Organisationsteam die Arbeit übernommen. Das Konzept soll aber erhalten bleiben.

Wer das Laut & Bunt Team tatkräftig bei der Vorbereitung unterstützen möchte, insbesondere auch am Festivaltag, schreibt eine E-Mail an: lautundbunt.rathenow@gmail.com oder nimmt über die Facebook-Seite Kontakt auf. Mehr Infos gibt es auch auf der Webseite: www.laut-und-bunt.de

Von Christin Schmidt

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