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Urpferd aus Elstal fliegt in die Wüste Gobi

“Heilige“ wird in der Mongolei ausgewildert Urpferd aus Elstal fliegt in die Wüste Gobi

Eine Przewalski-Stute der Heinz-Sielmann-Stiftung aus der Döberitzer Heide in Elstal wird eine Herde von letzten echten Wildpferden in der Mongolei verstärken. In dieser Woche wurde das Urpferd mit Namen Heilige auf die Reise geschickt.

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Die Stute Heilige (2.v.l.) mit ihrer Herde in Elstal.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Elstal. Die Przewalski-Stute Heilige hat ihre Reise in die Wüste Gobi in der Mongolei angetreten. Geboren am 4. Juni 2013 im Schaugehege der Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide, ist sie nach den Kriterien des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für geeignet befunden worden, die Herde der letzten echten Wildpferde in der Mongolei zu ergänzen.

Zunächst wird sie in eine Außenstelle des Prager Zoos gebracht, wo sie in einem Sammelgehege mit weiteren Przewalskipferden zusammen auf die Auswilderung in der Mongolei vorbereitet wird. Sie wird auf ihre stabile Gesundheit geprüft und soll sich mit den anderen Tieren anfreunden, die voraussichtlich im Frühjahr zusammen mit ihr auf die Reise in die Mongolei gehen. Der Prager Zoo ist spezialisiert auf die Wiederansiedlung von Wildpferden in der Mongolei. Fachleute des Programms „Return of the wild horses“ kümmern sich um die Gesundheit der Tiere und den Transport per Flugzeug und LKW, um die Pferde heil und gesund an ihren Bestimmungsort zu bringen.

Damit die Tiere keine Krankheiten aus Europa in die Mongolei einschleppen, werden sie zuvor in Prag untersucht und einige Zeit in Quarantäne verbringen. Die Mitarbeiter vor Ort haben viel Erfahrung in der Zucht und der Haltung von Przewalskipferden.

Nach einem rund 18-stündigen Flug in die Mongolei wird Heilige mit ihren Artgenossen in einem extra angelegten Auswilderungsgehege an das Klima und die Umgebung gewöhnt. Erst nach einer längeren Phase der Akklimatisierung werden die Neuankömmlinge in die Freiheit entlassen.

2012 sind schon einmal zwei Przewalskipferde aus der Döberitzer Heide in die Mongolei über den Prager Zoo in der Mongolei ausgewildert worden. Die beiden Stuten Greta und Xara leben seitdem dort in einer sogenannten Haremsgruppe eines in Freiheit geborenen Hengstes. Sie haben in diesem Frühjahr jede ein gesundes Fohlen geboren und damit die Herde vergrößert. Feuchtes Wetter hat den Wildpferden viel Futter beschert, so dass sie gut vorbereitet in den Winter gehen.

Von MAZonline

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