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Für grünes Lebensgefühl in Falkensee

Ursula Nonnemacher stellt ihr Wahlprogramm vor Für grünes Lebensgefühl in Falkensee

Mit einem zwölfköpfigen Team hat Ursula Nonnemacher das Wahlprogramm „Falkensee gestalten statt verwalten“ erarbeitet. Damit wirbt die Falkenseer Grünenpolitikerin seit Montag um Stimmen bei der Bürgermeisterwahl am 27. September.

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Mit frischen Ideen: Ursula Nonnemacher.

Quelle: Foto: M. Schnaibel

Falkensee. Innen und außen grün: Wahlprogramm, Wahlplakat, Wahlflyer – Ursula Nonnemacher hat genau das am Montag vorgestellt. Die grüne Politikerin will im Herbst Bürgermeisterin von Falkensee werden.

Mit einem zwölfköpfigen Team hat Ursula Nonnemacher das Wahlprogramm „Falkensee gestalten statt verwalten“ erarbeitet. Mit einem – bei 5000 Euro überschaubaren – Etat soll das verbreitet werden. 300 Doppelplakate und 300 Programme sind gedruckt. „Nach 25 SPD-geführten Jahren ist es Zeit für einen Wechsel“, sagte Petra Budke, die Landesvorsitzende der Grünen. „Es gibt eine grüne Vision für Falkensee.“ Die heißt Ursula Nonnemacher. „Sie kann und will gestalten“, sagte die Landeschefin und verwies auf die politische Erfahrung der Bürgermeisterkandidatin: Sie sitzt seit 2003 als Abgeordnete in der Falkenseer Stadtverordnetenversammlung, seit 2009 im Landtag, war im September Spitzenpolitikerin der Grünen im Landtagswahlkampf.

„Falkensee hat für uns große Bedeutung“, sagte Petra Budke, „die Stadt wächst und hat ein großes Potenzial an grünen Wählern.“ Die will Ursula Nonnemacher vor allem mit vier Schwerpunkten erreichen: Falkensee ist eine grüne Gartenstadt, das soll entwickelt werden. Gesetzt wird auf eine zukunftsfähige Mobilität, der Ausbau der Radwege gehört dazu. Kinder sollen hier gesund aufwachsen können. Und die Kandidatin steht für eine weltoffene und soziale Stadt.

„Die Stadt hat ein grünes Lebensgefühl“, ist Ursula Nonnemacher überzeugt. Vieles spreche schon für Falkensee, aber in einigen Dinge bleibt die Stadt im Vergleich zu anderen zurück: Es fehlt ein Leitbild, ein Stadtentwicklungskonzept, ein Radwegenetz. Da will sie zum Beispiel mehr Fahrradstellplätze, vielleicht sogar ein Fahrradparkhaus am Bahnhof. Nachholebedarf sieht Ursula Nonnemacher auch bei der Bürgerbeteiligung. „Die ist mühsam, kostet Zeit und Geld. Aber wir wollen den Prozess, wollen Chancen und auch Grenzen der Bürgerbeteiligung zeigen“, sagte sie.

Als offiziellen Wahlkampfstart wollte sie den gestrigen Vorstellungstermin nicht bezeichnen: „Der Wahlkampf ist seit Monaten am Laufen, das merkt man in der Stadtverordnetenversammlung und wenn man durch die Stadt geht.“ Als Wahlkampfkoordinator wird sie von Martin Kündiger, Student der Politologie, unterstützt.

Und die Grünen gehen von einem zweiten Wahlgang aus – mit einer grünen Bewerberin.

Von Marlies Schnaibel

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