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Verbesserung kurzfristig nicht in Sicht

Gespräche über Bahnanbindung Verbesserung kurzfristig nicht in Sicht

Der Takt auf den Regionalbahnlinien 10 und 14 wird kurzfristig nicht verbessert. Gespräche des Brieselanger Bürgermeisters Wilhelm Garn mit Vertretern des Verkehrsverbundes VBB und des Infrastrukturministeriums verliefen weitgehend ergebnislos. Besonders Pendler in Brieselang und Finkenkrug leiden unter dem jetzigen Fahrplan.

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Regionalbahn in Finkenkrug.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Brieselang. Mit einer Verbesserung der Bahnanbindung für Brieselang ist so schnell nicht zu rechnen. Dies ist das Ergebnis einer Zusammenkunft, an der neben Vertretern der Gemeinde Brieselang auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung teilgenommen haben. „Der VBB hat zwar anerkannt, dass weiterhin Bedarf an einem kontinuierlichen 30-Minuten-Takt besteht, aber eine Änderung kann wohl erst in den nächsten zwei Jahren erfolgen“, sagt Bürgermeister Wilhelm Garn. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember gilt nämlich bei den Regionalbahnlinien 10 und 14 ein 19/41-Minuten-Takt, was in Spandau den Umstieg auf die Regionalexpresslinien 2 und 4 erschwert und zu einer ungleichmäßigen Verteilung der Fahrgäste führt.

Allerdings hat Garn Hoffnung, dass vielleicht schon im nächsten halben Jahr wenigstens die bestehende Lücke in der Nacht geschlossen werden könnte. Mit dem neuen Fahrplan fährt nämlich zwischen 22.37 und 23.37 Uhr kein Zug mehr ab Berlin-Hauptbahnhof in Richtung Brieselang. Das könnte sich vielleicht ändern, dann möglicherweise aber zu dem Preis, dass der Zug, der 1.44 Uhr in Brieselang ankommt, wegfällt.

„Letztlich ist es für uns unbefriedigend, was bei dem Gespräch herausgekommen ist“, sagt der Bürgermeister. Auch die Kritik daran, dass die Bahn häufig nur Halbzüge oder veraltete Züge einsetzt, brachte nichts. Dort bekamen die Brieselanger Vertreter nur die Antwort, dass die neuen Züge häufig ausfallen, „dabei haben wir noch nicht mal richtig Winter“, meint Garn. Weil Züge fehlen, fahre wohl manchmal auch die Odeg im Auftrag der DB Netz.

Von Andreas Kaatz

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