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Havelland Schilder am Kreisel sollen Radler zügeln
Lokales Havelland Schilder am Kreisel sollen Radler zügeln
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20:20 05.03.2018
Vorbildlich: Radler müssen am Zebrastreifen absteigen. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Die Verkehrskreisel in der Rathenower Innenstadt geben immer wieder Anlass zu Diskussionen. Im letzten Rathenower Ordnungsausschuss ging es um das Fehlverhalten von Radfahrern. Im Visier hatte der Ausschuss nicht diejenigen Radler, die auf der Straßenfahrbahn in die Verkehrskreisel hineinfahren. Der Ärger bezog sich auf jene Pedaleure, die über die Fußgängerüberwege brettern. Und dabei sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

Einige Abgeordnete haben selber schon Erfahrungen mit diesen uneinsichtigen Radlern gemacht. Als Autofahrer sei es extrem schwierig, wenn plötzlich ein Radfahrer von der Seite heranschieße und über den Zebrastreifen jage, so die gleichlautende Aussage mehrerer Ausschussmitglieder.

„Radfahrer bitte absteigen“

Eigentlich muss jeder, der die Verkehrsregeln kennt, wissen, dass man als Radler vor einem Fußgängerüberweg abzusteigen und das Rad zu schieben hat. Das Problem: Viele scheren sich nicht um diese Festlegung. Um denjenigen auf die Sprünge zu helfen, wurde im Ausschuss das Aufstellen von Hinweisschildern beschlossen. „Radfahrer bitte absteigen“ soll auf diesen stehen.

Nach Aussage von Karl-Reinhold Granzow (Linke) sollen diese Schilder zweierlei bewirken. Zum einen gehe es darum, jenen Radfahrern, die tatsächlich die Regeln am Fußgängerüberweg nicht mehr so präsent haben, einen Hinweis zu geben.

Zum anderen wolle man so noch deutlicher auf das Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Denn immer wieder kommt es Granzow zufolge vor, dass Uneinsichtige sich damit herausreden, nicht Bescheid zu wissen. Wenn die entsprechenden Schilder dort stehen, könne sich niemand mehr so schnell herausreden, so die Ausschussmitglieder.

Testphase am Kreisverkehr vor der Post

Matthias Remus, Leiter des Rathenower Ordnungsamtes, kündigte an, dass man die Schilder zeitnah aufstellen werde. Allerdings müsse erst der Haushaltsbeschluss am 14. März abgewartet werden. Erst danach könne man schauen, wo man das Geld für die Beschilderung hernehme.

Aufgestellt werden sollen die Schilder erst einmal am Kreisel vor der Post. Vier Fußgängerüberwege gibt es dort. Da je ein Schild auf beiden Seiten des Zebrastreifens stehen soll, sind insgesamt acht Schilder notwendig.

Wenn die Schilder stehen, will man von Seiten der Stadt beobachten, welchen Effekt sie haben. Ist der positiv, könnten auch am Kreisel Puschkinstraße/Goethestraße Schilder aufgestellt werden. Für den Kreisverkehr an der ehemaligen Hauptkreuzung ist dagegen nicht die Stadt, sondern der Landesbetrieb Straßenwesen zuständig. Dort ist noch keine Entscheidung über das Aufstellen von Schildern gefallen.

Von Markus Kniebeler

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