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Havelland Verjüngungskur für Plattenbau
Lokales Havelland Verjüngungskur für Plattenbau
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02:15 20.05.2017
Den 24 Wohnungen in der Forststraße 1-2 steht eine umfangreiche Modernisierung bevor. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Wenn man von der Goethestraße in die Forststraße einbiegt, dann wird man Zeuge eines auffälligen architektonischen Übergangs. Während es sich bei dem Eckhaus in der Goethestraße um ein preisgekröntes Musterbeispiel für eine innerstädtische Sanierung handelt, ist der angrenzende Block in der Forststraße ein Überbleibsel aus grauen Vorwendezeiten.

Doch das wird sich bald ändern. Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR) wird das Wohngebäude in der Forststraße mit den Nummern 1, 1a und 2 sanieren lassen. Die Vorplanungen haben nach Auskunft von KWR-Geschäftsführer Hartmut Fellenberg bereits begonnen. Läuft alles nach Plan, dann wird im September mit der Sanierung begonnen. Im August des kommenden Jahres soll alles fertig sein.

Insgesamt 24 Wohnungen werden „generationsgerecht saniert“, wie es im Fachjargon heißt. Barrieren innerhalb der Wohnungen wird es dann keine mehr geben – die Stufen zum Balkon etwa oder die Schwellen vor der Duschkabine werden beseitigt. Als barrierefrei können und dürfen die Wohnungen nach der Sanierung allerdings nicht bezeichnet werden. Denn ein Einbau von Aufzügen ist nicht geplant.

Eine Ausnahme stellen die sechs Wohnungen im Erdgeschoss dar. Hier wird es einen barrierefreien Zugang geben – und zwar über die Terrasse. Hier können auch gehbehinderte Menschen oder Rollstuhlfahrer einziehen, weil sie, um in ihre eigenen vier Wände zu gelangen, keine Stufen überwinden müssen.

Die Aufwertung der Wohnungen, die sich nach Aussage Fellenbergs in einem stark verwohnten und unzeitgemäßen Zustand befinden, ist das Ziel der Aktion. Dazu werden alle Wohnungen vom 1. bis zum 3. Obergeschoss neue, große Balkone erhalten, die zum ruhigen Innenhof zeigen. Die haustechnischen Leitungen werden komplett erneuert. Ein Anschluss an die zentrale Heizungs- und Warmwasserversorgung ist vorgesehen – mit separaten Kalt- und Warmwasserzählern. Außerdem wird jede der 24 Wohnungen mit Telefon- und Multimediaanschlüssen ausgestattet.

An den Grundrissen der Wohnungen, die zwischen 64 und 80 Quadratmetern umfassen, werden Fellenberg zufolge indes keine gravierenden Veränderungen vorgenommen. Allein die Bäder würden etwas vergrößert. Die Böden und Wände der Bäder werden gefliest, ein Teil der Bäder wird mit Badewannen, der andere Teil mit bodengleichen Duschen ausgestattet. Die Türen werden auf eine Breite von 80 Zentimetern ausgebaut (Küchentüren ausgenommen) und mit Oberlichtern ausgestattet. Dadurch fällt in die momentan dunklen Innenflure künftig mehr Licht.

Zu der Sanierung gehört nach Auskunft des KWR-Chefs eine Fassadensanierung mit Wärmedämmung sowie der Einbau moderner Kunststofffenster.

Mit der Modernisierung des Blocks in der Forststraße 1-2 ist die KWR in dem dortigen Areal aber noch nicht durch. Der Riegel auf der anderen Seite des Innenhofs, Berliner Straße 61 - 66, steht noch unsaniert in der Gegend herum. „Sobald die Arbeiten in der Forststraße beendet sind, geht es in der Berliner Straße mit der Sanierung los“, sagt Fellenberg. Die 60 Wohnungen in diesem Gebäude sollen bis zum Sommer 2019 saniert sein. Hier werden nach der Sanierung übrigens alle Bewohner ihre Wohnungen mit Aufzügen erreichen können.

Teil dieses letzten Sanierungsabschnitts in dem Karree Berliner Straße – Goethestraße – Forststraße ist die Gestaltung des verbindenden Innenhofs. Der soll neben Parkplätzen vor allem mehr Grün erhalten.

Von Markus Kniebeler

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