Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Verlierer-Parteien geben keine Empfehlungen

Landratswahl im Havelland Verlierer-Parteien geben keine Empfehlungen

Am 24. April treten Roger Lewandowski (CDU) und Martin Gorholt (SPD) bei der Stichwahl um den Posten des Landrates im Havelland an. Es verspricht, ein spannender Wahlabend zu werden. Vor allem, da sich nun die unterlegenen Parteien dazu entschieden haben, keine Empfehlung für einen der beiden Kandidaten abzugeben.

Voriger Artikel
Rathenower beklagt: Kein Geld vom Jobcenter
Nächster Artikel
Rathenow: CDU will Diana Golze abwählen

Die Stichwahl ist am 24. April.

Quelle: Peter-Paul Weiler

Havelland. Weder die Linken, noch die Grünen oder die AfD werden zur Landrats-Stichwahl im Havelland am 24. April eine Wahlempfehlung für einen der beiden verbliebenen Kandidaten von SPD und CDU abgeben. Das erfuhr die MAZ am Freitag.

Die Beweggründe der drei im ersten Wahlgang am 10. April unterlegenen Parteien variieren. AfD-Kandidat Kai Gersch hatte ein Votum für Martin Gorholt (SPD) von Anfang an ausgeschlossen. „Weil die CDU keinen Bedarf sieht, mit uns zu reden, werden wir auch deren Kandidaten Roger Lewandowski nicht unterstützen.“

Das vorläufige Endergebnis

– Roger Lewandowski (CDU): 30,5 Prozent

– Martin Gorholt (SPD): 27,1 Prozent

– Kai Gersch (AfD): 18,8 Prozent

– Harald Petzold (Linke): 10,5 Prozent

– Petra Budke (Grüne): 7 Prozent

– Holger Schilling (parteilos): 3 Prozent

– Raimond Heydt (Piraten): 1,8 Prozent

– Frank Kittler (NPD): 1,4 Prozent

Die Linken begründen ihre Neutralität gegenüber den verbliebenen Landratsbewerbern so: „Beide haben bekräftigt, dass sie an der Zählgemeinschaft aus SPD und CDU im Kreistag festhalten wollen. Unser erklärtes Ziel war, ist und bleibt, dass es im Kreistag zu einem respektvollen Umgang der demokratischen Parteien untereinander kommt, und, dass Ideen wirklich ausgetauscht werden. Dem wird die Zählgemeinschaft nicht gerecht“, so Kreisvorsitzende Susanne Schwanke-Lück. Die Linken bitten ihre Wähler trotzdem am 24. April an die Wahlurnen zu treten, um das Instrument der Direktwahl zu stärken. Vorher sollten die Kandidaten an den Schnittmengen zu Ansichten der Linken gemessen werden.

Der Kreisvorstand der Grünen hätte am Donnerstagabend lange diskutiert und sei am Ende zu dem Schluss gekommen, es „unseren Wählern zu überlassen, wen von beiden sie favorisieren“, sagte Petra Budke. „Wichtig ist uns, dass viele Menschen an der Wahl teilnehmen, damit das Quorum erreicht und der neue Landrat direkt von den Bürgern und nicht vom Kreistag gewählt wird“, so die Vorsitzende des Landesverbandes der Grünen.

Von Jens Wegener

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg