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Viel Neues beim Seifenkistenrennen

Zusätzliche Rennklasse und echte Blitzerfotos in Schönwalde Viel Neues beim Seifenkistenrennen

Am 4. Juli findet zum siebten Mal das Schönwalder Seifenkistenrennen statt, das erstmals vor den Sommerferien ausgetragen wird. Mit einer zusätzlichen Rennklasse und echten Blitzerfotos für die bis zu 40 Stundenkilometer schnellen Kisten gibt es in diesem Jahr weitere Neuerungen.

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Organisator des Seifenkistenrennens Bernd Mahnke.

Quelle: Philip Häfner

Schönwalde-Siedlung. Der Germanenweg in Schönwalde-Siedlung ist eigentlich eine ruhige Wohnstraße, doch einmal im Jahr wandelt er sich zur Rennstrecke. Am 4. Juli ist es wieder soweit – dann rasen die Seifenkisten wieder mit rund 40 Stundenkilometern den Bäckerberg hinab. Erlaubt ist dort eigentlich nur Tempo 30. Auch deshalb kam Bernd Mahnke vom „Vroom!!“-Team, der Organisator des Schönwalder Seifenkistenrennens, auf die Idee im Germanenweg dieses Mal einen Blitzer aufstellen zu lassen, damit die Teilnehmer ein Foto von sich mit nach Hause nehmen können. Das Gerät der Stadt Falkensee bekam Mahnke zwar nicht, doch eine Firma aus der Niederlausitz sprang ihm zur Seite und stellte einen echten Blitzer zur Verfügung.

Es ist nicht die einzige Neuerung, mit der das Schönwalder Seifenkistenrennen bei seiner siebten Auflage aufwarten kann. Erstmals sind flotte Flitzer in der so genannten amerikanischen Klasse am Start. „Die Seifenkisten sind vollverkleidet und deshalb besonders schnell“, erklärt Bernd Mahnke. Sie haben auch alle die gleiche Form, „deshalb kommt es in dieser Klasse ganz besonders auf die Fahrkünste an“, so der 59-Jährige.

Fünf Mal rollen die Kisten den Berg hinab, erst einmal zur Probe und dann vier Mal auf Zeit. Die Zeiten werden addiert, der Fahrer mit der geringsten Gesamtzeit gewinnt. Mit einer guten Leistung in Schönwalde können sich die Teilnehmer zudem für die Deutschen Meisterschaften in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) qualifizieren. Im vergangenen Jahr schaffte es Lisa Rambotzki vom „Vroom!!“-Team zum nationalen Ausscheid und wurde dort ausgezeichnete Dritte.

Für einige Teilnehmer geht es jedoch weniger um die Geschwindigkeit. Sie fahren in Fun-Kisten, die einfach nur lustig aussehen sollen – je verrückter, desto besser. Im vergangenen Jahr war ein fliegender Kontrabass am Start, zwei Seifenkisten erinnerten an die Märchen, „Tischlein deck’ dich“ und „Hans im Glück“ der Gebrüder Grimm. „Das wollen die Leute sehen“, sagt Bernd Mahnke. Er rechnet insgesamt wieder mit rund 40 Teilnehmern.

Anders als in den Vorjahren, findet das Rennen 2015 schon vor den Sommerferien statt. Wegen des späten Ferienendes blieb Bernd Mahnke keine andere Wahl, zumal im September mit der Einschulung, dem Landeserntefest in Paaren im Glien und dem Siedlungsfest weitere Termine anstehen, gegen die er nicht antreten wollte. „Das hätte keinen Sinn gemacht“, sagt er. Die Vorbereitung war deshalb kürzer als sonst. Auf das Programm hat sich das nicht ausgewirkt: Auch in diesem Jahr gibt es ab 10 Uhr wieder eine Grid-Girl-Parade, alle Fahrer werden vorgestellt – fast wie bei der Formel 1. Ein Rennsimulator kann ausprobiert werden, es gibt ein kleines Fahrgeschäft und eine Hüpfburg. „Und das alles kostenlos“, sagt Bernd Mahnke.

Von Philip Häfner

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