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Viel zu entdecken am Tag des offenen Denkmals

Havelland Viel zu entdecken am Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals bietet am Sonntag die Gelegenheit architektonische Schmuckstücke in der Region zu erkunden. Viele sind sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Besonders viel ist in Nauen, Falkensee, Elstal und Schönwalde los, doch in vielen anderen Dörfern kann man am Wochenende auf Entdeckungsreise gehen.

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Besucher informieren sich zum Denkmaltag im Funkamt Nauen über die Geschichte des Gebäudes.

Quelle: Foto: Wolfgang Balzer

Havelland. Zum bundesweit Tag des offenen Denkmals können am Sonntag, 11. September auch wieder zahlreiche Objekte im Havelland besichtigt werden, die sonst zum Teil für die Öffentlichkeit geschlossen sind – hier ein Auszug.

Falkensee: Im Geschichtspark im ehemaligen KZ-Außenlager bietet Jürgen Bellenbaum vom Geschichts- und Forschungsverein Walpertsberg in Kooperation mit dem Museum Falkensee um 11.30 und 13 Uhr zwei kostenfreie Führungen an. Treffpunkt ist an der Infotafel am Eingang. Auch das Museum selbst hat geöffnet, dort findet ab 14 Uhr das traditionelle Backofenfest statt. In der Kirche Seegefeld kann der Turm besichtigt werden (15 bis 19 Uhr).

Schönwalde-Dorf: Hans-Jürgen Pullem vom Förderverein des Schlossguts führt um 12.30 Uhr über das Gelände. In der Dorfkirche gibt es um 16 Uhr eine Benefizlesung zugunsten leukämiekranker Kinder mit Autor Uwe-Kersten Uecker. Von 11 bis 19 Uhr gewährt Bernhard Müller Einblicke in die ehemalige Dorfgaststätte, wo er heute Altberliner Bauelemente verkauft.

Wansdorf: Ein einmaliger Schatz ist die restaurierte Ostwand in der Dorfkirche, die um 17 Uhr zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wird. Restauratorin Karin Jacob und Hans Burger vom Landesamt für Denkmalpflege werden die Entdeckungen erläutern, dazu spielt das Susato-Ensemble mittelalterliche Musik. Gegenüber im Schloss führt Daniel Claus durch die Gemächer mit historischer Innenarchitektur (13 bis 18 Uhr).

Perwenitz: In der Kulturmühle gibt es Führungen. Bis 1994 wurde dort Getreide gemahlen, heute befinden sich auf dem Gelände Ateliers und Werkstätten.

Elstal: Der Verein Historia Elstal organisiert in der Bürgerbegegnungsstätte am Karl-Liebknecht-Platz die Veranstaltung „Elstals Geschichte in Wort, Bild und Musik“ und bietet Führungen durch die denkmalgeschützte Eisenbahnersiedlung an. Um 15 Uhr wird die neue Ortschronik vorgestellt. Im Olympischen Dorf wird anlässlich des 80-jährigen Bestehens das deutsch-britische Kunstprojekt „Olydo.Berlin.2016“ mit Malereien, Skulpturen und Videoinstallationen gezeigt. Sie ist nur zum Denkmaltag zu bestaunen.

Berge: Die Kirche ist ab 10 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr singt die „Vocal Connection“, ein junger Gospelchor aus Brieselang.

Nauen: In der Altstadt haben in der Holzmarktstraße 6 – dort ist um 11 Uhr auch die offizielle Eröffnung des Programms – sowie in der Goethestraße 41 und 43/44 drei Fachwerkhäuser geöffnet, die gerade saniert werden. Die Baustellen können besichtigt werden. Die Galerie am Blauen Haus zeigt die Sonderausstellung „Oma, wo hast du früher gearbeitet?“ über Nauener Betriebe während der DDR-Zeit. Seltene Einblicke gewährt das Funkamt Nauen, das sonst nur zu Konzerten zugänglich ist. Die Nauener Heimatfreunde führen um 10 und um 14 Uhr durch das Gebäude.

Pessin: Der Förderverein bietet Führungen an, rund um die Kirche wird das Gemeindefest gefeiert (10.30 bis 18 Uhr). Um 15 gibt es ein Blasmusikkonzert der Musik- und Kunstschule Havelland.

Paretz: Die Schöpfwerke wurden vor 100 Jahren während des Ersten Weltkriegs von Kriegsgefangenen erbaut und in den vergangenen Jahren umfassend saniert. Der Verein Historisches Paretz bietet Führungen an. In der Bockwindmühle von 1872 gibt es frisch gebackenen Kuchen aus dem Holzbackofen.

Tremmen: Die Dorfkirche, erbaut vor 600 Jahren, kann besichtigt und der Kirchturm bestiegen werden. Im Dorfmuseum läuft passend dazu eine Sonderausstellung „600 Jahre Tremmener Kirche“.

Westhavelland: Im Westen des Landkreises lohnt sich ein Ausflug nach Bamme im Amt Nennhausen. Die dortige Bockwindmühle ist die älteste Mühle der Mark Brandenburg. Es werden Führungen angeboten. Auch interessant: Der Luckehof in Premnitz, ein Vierseithof unter Denkmalschutz, mittlerweile in zehnter Generation bewohnt. Dort gibt es Treckerfahrten und Bogenschießen, Backen im Backhaus, eine Modelleisenbahn und ein mittelalterliches Theaterstück.

Von Philip Häfner

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