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Viele Ideen im Arbeitskreis Tourismus Premnitz

Erste Zusammenkunft Viele Ideen im Arbeitskreis Tourismus Premnitz

Auf der ersten Zusammenkunft des neuen Arbeitskreises Tourismus für Premnitz sind viele gute Ideen und Vorschläge zutage gefördert worden. Am wichtigsten war die Forderung, dass die Straße L 963 zwischen Milow und Premnitz unbedingt wieder einen Radweg bekommen muss.

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Christian Peter kann mit der ersten Sitzung des Arbeitskreises zufrieden sein.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Ein bisschen wenig Teilnehmer, dafür aber viele Ideen. Das ist die kurze Bilanz der ersten Zusammenkunft des Arbeitskreises Tourismus für die Stadt Premnitz, der sich in der vergangenen Woche das erste Mal getroffen hat. Die CDU-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung hatte die Gründung eines solchen Arbeitskreises angeregt und dann auch die Organisation übernommen. Der Fraktionsvorsitzende Christian Peter, der auch die Sitzung des Arbeitskreises leitete, hat für diese Zeitung über die wichtigsten Ergebnisse berichtet. Er hat sie bereits für die Teilnehmer der Sitzung zusammengestellt und wird sie jetzt an alle Mitwirkenden verschicken.

Nicht richtig zufriedenstellend war sicher, dass nur zehn Interessierte zum Arbeitskreis kamen. Immerhin wurden 30 Einladungen herausgeschickt und war die Zusammenkunft außerdem frühzeitig angekündigt worden. Alle, die wollten, konnten daran teilnehmen. Einige Premnitzer hatten ihre Vorschläge dem Arbeitskreis vorab schriftlich zur Kenntnis gegeben, berichtet Christian Peter, waren aber dann selbst nicht persönlich erschienen. Sehr klar sei herausgekommen, teilt er mit, dass ein Radweg zwischen Premnitz und Milow parallel zur L 963 – den es ja bis vor kurzem noch gab – als dringend erforderlich angesehen wird. Es sei aber von Aussagen berichtet worden, dass es für dieses Problem demnächst eine Lösung geben soll.

Der Stadtverwaltung, für die Jenny Jost teilnahm, sei eine gute Arbeit im Hinblick auf den Tourismus bescheinigt worden. Die Anwesenden hatten noch einmal deutlich herausgestellt, dass allen Bürgern noch mehr vermittelt werden sollte, dass die Verwaltung eine gute Anlaufstelle sei auch für alle Angelegenheiten, die den Tourismus betreffen. Eine gute Vernetzung von vielen Anbietern gebe es schon, habe der Arbeitskreis festgestellt. Wichtig sei aber, dass der Bereich an der Uferpromenade in Zukunft stärker vernetzt wird mit Angeboten, die vom Havelufer etwas weiter entfernt in anderen Stadtgebieten liegen. Genannt worden sei hier als Beispiel das Naturbad.

Eine positive Bedeutung ist dem Kahnhafen des Sportfischervereins beigemessen worden, der seit dem vergangenen Jahr auch Ein- und Ausstiegsgelegenheiten für Kanufahrer, einen Biwakplatz und Sanitärmöglichkeiten für Wasserwanderer hat. Herausgestellt worden sei, berichtet Christian Peter, dass es am Kahnhafen ein Schild geben müsste, das auswärtigen Wasserwanderern den Weg zu Ärzten, Einkaufsmöglichkeiten oder Tankstellen weist. Von der Verwaltung sei mitgeteilt worden, dass so etwas schon in Arbeit ist. Positiv sei auch aufgenommen worden, dass es bald einen oder mehrere Gästeführer in Premnitz geben wird.

Der Premnitzer See sei im Sommer stark zugewachsen, teilt Christian Peter mit. Deshalb sei es als Ziel formuliert worden, dessen Ufer in Zukunft besser zu pflegen. Drei Abschnitte würden bereits in privater Initiative gepflegt. Wünschenswert wäre, dass noch weitere Premnitzer sich um Uferabschnitte kümmern. Der Termin für das avisierte zweite Treffen des Arbeitskreises, bei dem die Ergebnisse der ersten Zusammenkunft gemeinsam bewertet werden, steht noch nicht fest. Besprochen worden sei, dass auch mit dem Premnitzer Slogan „Stadt voller Energie“ für den Tourismus geworben werden kann. Im Wasser- oder Radtourismus stecke eine Menge Energie.

Von Bernd Geske

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