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Brieselanger Chor als Treffpunkt für die Seele

Viola Aurich engagiert sich bei „Vocal Connection“ Brieselanger Chor als Treffpunkt für die Seele

Viola Aurich singt gerne, doch ihr Brieselanger Chor „Gospel Sky“ war vor Jahren in Auflösung begriffen. Das wollten sie und ihre Mitstreiterin Julia Vollmer unbedingt verhindern und gründeten eine neue Gesanggruppe mit dem Namen „Vocal Connection Brieselang“.

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Singt und reist viel: Viola Aurich hat Musik im Blut.
 
 
 
 

Quelle: Judith Meisner

Schönwalde-Glien.  „Ich bin ein echtes Kind des Speckgürtels“, sagt Viola Aurich. Sie wurde geboren in Berlin und wuchs in Schönwalde-Glien auf. „Die Familie meiner Großmutter hatte dort Besitz“, erklärt sie. Ihre Familie liebt die Musik; oft setzten sich die Aurichs zusammen, um gemeinsam zu singen. Sogar feste Termine dafür gibt es im Advent und zu Weihnachten sowieso.

Für Viola Aurich waren Klavierstunden und Singen im Chor selbstverständlich. Später kam Gesangsunterricht dazu. „Mein Motiv ist schon immer der Spaß an der Freude gewesen. Und so soll es auch bleiben. Die Musik wird nicht mein Beruf sein“, stellt die Studentin klar.
Dennoch besuchte Viola Aurich eine Weiterbildung bei der Landesmusikakademie Berlin, um einen Chor zu leiten. Denn ihr Brieselanger Chor „Gospel Sky“ war vor Jahren in Auflösung begriffen. Das wollten sie und ihre Mitstreiterin Julia Vollmer unbedingt verhindern. Das Vorhaben gelang: Seit 2011 scharen die beiden Chorleiterinnen 20 sangesfreudige Mitglieder zwischen 15 Jahren und der Generation über Fünfzig um sich, in einer neuen Gruppe mit dem Namen „Vocal Connection Brieselang“.

„Musikalisch und menschlich sind wir ein gutes Team. Für viele ist der Chor ein Treffpunkt für die Seele“, freut sich Viola Aurich. Die Pop- und Gospel-Lieder probt der Chor im Künstlerhof in Brieselang. Dort genießt Viola Aurich die angenehme Atmosphäre durch die Gastgeber Renée Dressler und Guido von Martens. Der nächste Auftritt von „Vocal Connection“ ist auf dem Fest von Dyrotz am 22. August. „Es ist faszinierend, wie gut die Kunstszene im Havelland funktioniert. Hier leben viele
Musiker, die in Berlin ihre Enga-
gements haben“, findet die Studentin.

Das Havelland ist Viola Aurichs Heimat, sie mag die Landschaft und den speziellen Menschenschlag der Brandenburger. „Ich komme immer wieder gern hierher. Einmal in der Woche nach Brieselang zur Chorprobe, oder wenn ich von einer Reise nach Hause komme“, erklärt sie.

Derzeit lebt sie im Berliner Bezirk Schöneberg und studiert Anglistik und Geschichtswissenschaften an der Universität Potsdam. Der Titel ihrer Masterarbeit steht bereits fest: „Bildungschancen für Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“. Momentan liest die 27-Jährige dafür Dokumente in einem Archiv, die sie für ihre Abschlussarbeit auswertet.
Viola Aurich reist gern. Vor kurzem flog sie nach Hongkong – als Hochzeitsgast. Eingeladen von Freunden, die sie während eines Auslandsjahres an einer amerikanischen Highschool kennengelernt hatte. Im Herbst geht es für ein paar Monate nach Paris zum Praktikum. Wenn die umtriebige Viola Aurich noch Zeit übrig hat, führt sie Gruppen durch die Ausstellung „Story of Berlin“. Berufsvorbereitung für eine zukünftige Lehrerin? „Vielleicht mache ich etwas völlig anderes. Ich sehe meine Berufswahl ganz entspannt und lasse alles auf mich zu kommen“, sagt sie.

Wer Interesse hat im Chor „Vocal Connection“ mit zu singen, kann bei Facebook unter dem Suchbegriff „VocalConnectionBrieselang“ Kontakt aufnehmen. Zurzeit fehlt es vor allem an männlichen Stimmen.

Von Judith Meisner

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