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Ein Neubau zum Jubiläum

Volkssolidarität Rathenow Ein Neubau zum Jubiläum

Die Volkssolidarität Rathenow macht sich zum 70-jährigen Bestehen des Wohlfahrtsverbandes selbst ein Geschenk. Ihre Tochtergesellschaft hat ein dreigeschossiges Haus für altersgerechtes Wohnen gebaut. Es liegt direkt neben dem Seniorenhilfezentrum und der Begegnungsstätte der Volkssolidarität.

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Elfriede Otte mit Schwiegertochter Marion Otte auf ihrer Terrasse vor dem neu gebauten Haus.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Mit einem großen Festakt im Kulturzentrum hat die Volkssolidarität Rathenow am Wochenende das 70-jährige Bestehen des Wohlfahrtsverbandes gefeiert. Zeitgleich zum Jubiläum macht sie sich selbst noch ein stattliches Geschenk. Ihre Tochterfirma, die gemeinnützige Gesellschaft für individuelle Lebensart, hat an der Berliner Straße ein dreigeschossiges Haus für altersgerechtes Wohnen gebaut. Es enthält zehn Wohneinheiten. Die ersten sind Mitte Oktober bezogen worden und am 1. November ziehen die letzten Mieter ein. Das Interesse war sehr groß. Ingrid Holländer, Geschäftsführerein der Volkssolidarität, sagt: „Wir hätten Mieter für dreimal so viele Wohnungen aufnehmen können.“

Mieter sind ältere Ehepaare und alleinstehende Senioren

Die einzelnen Wohnungen sind 58 bis 67 Quadratmeter groß. Mieter sind ältere Ehepaare und alleinstehende Senioren. Das Besondere an dem Objekt ist seine Lage. Es befindet sich unmittelbar neben dem Seniorenhilfezentrum, der Tagespflege, dem Pflegedienst und der Begegnungsstätte der Volkssolidarität. So können die Mieter der Wohnungen bei Bedarf die unterschiedlichsten Dienstleistungen dazu buchen. Beim Mittagsessen können sie aus drei verschiedenen Mahlzeiten wählen. Nicht zuletzt gibt es da die Begegnungsstätte „Fidelio“, in der sich täglich die unterschiedlichsten Seniorengruppen treffen. Zu beachten ist die kleine Kuriosität, dass Wohnhaus, Seniorenhilfezentrum und Begegnungsstätte zwar unterschiedliche Anschriften in der Berliner Straße, der Ferdinand-Lassalle-Straße und am Friedrich-Ebert-Ring haben – doch über die Höfe mit kurzen Wegen ganz nahe beieinander liegen.

Der Neubau

Baubeginn des Hauses war im November 2014. Die Anschrift lautet Berliner Straße 30 in Rathenow.

Errichtet wurde es mit einer Investitionssumme von 1,2 Millionen Euro.

Es enthält zehn altersgerechte Wohnungen mit einer Größe zwischen 58 und 67 Quadratmetern. Alle sind schon vergeben.

„Wir möchten unseren Mietern die soziale Sicherheit geben“, erklärt Geschäftsführerin Ingrid Holländer, „dass sie im Bedarfsfall ein Komplettpaket von Dienstleistungen bei uns bekommen können.“ Die erste Mieterin, die in das neue Haus einzog, ist Elfriede Otte (80 Jahre) aus Rathenow. Als Mitglied der Kreativgruppe der Volkssolidarität hatte sie gesehen, dass da ein Neubau entsteht. Als sie erfuhr, dass es um altersgerechtes Wohnen geht, hat sie sich sofort angemeldet. Besonders wichtig sind ihr die barrierefrei zu erreichende Dusche im Bad, die Terrasse mit Sonne von Ost und Süd sowie die Jalousien, mit denen sie ihre Erdgeschosswohnung vor möglichen Eindringlingen sicher schützen kann. „Das ganze Haus ist wunderbar“, schwärmt Elfriede Otte. Hier fühle sie sich sehr wohl und gut aufgehoben. In der nahen Umgebung bekomme sie alles, was sie brauche. Sie geht montags zur Kreativgruppe der Begegnungsstätte, dienstags zum Kartenspielen und künftig will sie dann auch freitags noch beim Entspannungstraining in der „Klanggruppe“ mitmachen.

Von Bernd Geske

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