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Voll auf Inklusion gesetzt

Falkensee Voll auf Inklusion gesetzt

In Falkensee wird die 2. Demokratiekonferenz vorbereitet, sie widmet sich dabei ganz dem Thema Inklusion in vielen Bereichen der Gesellschaft. Dabei geht es in der Aula der Kantschule um mehr, als die Teilhabe von Behinderten.

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Vor einem Jahr fand die erste Falkenseer Demokratiekonferenz statt.

Quelle: Hans-Peter Theurich

Falkensee. Für die einen heißt es „Bitte vormerken“, für die anderen „Save the date“. Egal wie, Manuela Dörnenburg und Matthias Hofmann wollen auf den 5. November hinweisen. Dann findet in Falkensee die 2. Demokratiekonferenz statt. Am Mittwoch wurde das Programm des Diskussionstages vorgestellt.

„Das Thema hat sich aus der 1. Demokratiekonferenz vor einem Jahr ergeben“, erklärte Manuela Dörnenburg, Falkensees Gleichstellungsbeauftragte und Mitglied im Begleitausschuss für das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“. Im November können sich diesmal unter der Überschrift „Inklusion: Wir kommen in Berührung“ Interessierte austauschen. „Die Teilnehmer können einen Tag lang den Ist-Zustand in Falkensee erfassen, Grundsätzliches zur Inklusion lernen und gemeinsam Vorschläge für Handlungsempfehlungen entwickeln“, sagte Manuela Dörnenburg. Mehr Inklusion, mehr Mitbestimmung, mehr Teilhabe, weniger Ausgrenzung – es geht drum, wie wir zusammen leben wollen. Dazu kann dann in zwölf Arbeitsgruppen parallel diskutiert werden. Mancher denkt bei Inklusion am ehesten an die Einbindung von behinderten Menschen, aber es geht in den Arbeitsgruppen um mehr: Inklusion von Kindern, Inklusion von Glaubensgemeinschaften, Inklusion von Senioren, Inklusion im Sport, Inklusion und Migration, Inklusion und Sinnesbeeinträchtigungen, Inklusion und Armut, Inklusion und nicht sichtbare Einschränkungen und einiges mehr bis hin zu Regenbogenfamilien, schwul-lesbisches Leben und Transgender.

Manches Problem ist in manchen Gremien und Gruppen schon besprochen worden. Auf der Demokratiekonferenz soll Gelegenheit sein, das ganze Thema Inklusion anzupacken. „Ich halte es für wichtig, dass dieses Thema bewusst gemacht wird“, sagte Bürgermeister Heiko Müller (SPD), natürlich sei Inklusion kein reines Thema für die Stadtverordneten, es gehe alle an, soll in alle Vereine, Institutionen und Betriebe getragen werden. „Wir wollen auf der Konferenz Fragen formulieren und Lösungsvorschläge machen“, sagte Matthias Hofmann. „Nach sechs Monaten soll eine Zwischenbilanz gezogen werden.“Für die Konferenz am 5. November ist Dirk Lausch als Moderator gewonnen worden. Annett Bauer von der Beteiligungsagentur des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wird zum Auftakt ein Einführungsreferat über Inklusion halten. Was ist das eigentlich? Warum dieser neue Begriff?

Wer nicht so lange mit der Erklärung warten will, kann auf die Internetseite der „Partnerschaft für Demokratie“ www.pfd-falkensee.de gehen. Dort wird der Begriff in einem Video einfach erklärt. Dort kann man sich auch für die Demokratiekonferenz anmelden.

Von Marlies Schnaibel

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