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Vom Optiker zum Optometristen

16 Augenoptiker haben Fortbildung abgeschlossen Vom Optiker zum Optometristen

16 Augenoptikermeister haben ihre Weiterbildung zum Optometristen in Rathenow erfolgreich abgeschlossen. Am Freitag erhielten sie ihre Abschlusszeignisse. Künftig werden sie eine wichtige Rolle bei der Früherkennung von Augenkrankheiten spielen.

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Die frischgebackenen Optometristen mit Ausbildern und Innungsvertretern.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. 16 gestandene Augenoptikermeister dürfen sich seit Freitagmittag einen zusätzlichen Titel auf die Visitenkarte schreiben: Optometrist. In der Gaststätte „Zum Alten Hafen“ erhielten sie nach einer neunmonatigen Fortbildung ihre Zeugnisse. Ralph Bührig, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam, hatte die Ausgezeichneten zuvor in einer kurzen Rede zu ihrem Erfolg beglückwünscht.

Als Augenoptiker beschäftigen sich alle 16 Männer und Frauen, die am Freitag ihre Lehrgangszeugnisse erhielten, in ihrem Beruf seit jeher mit der Fehlsichtigkeit ihrer Kunden und deren Korrektur. Nun, als Optometristen, sind sie außerdem befähigt, Augenkrankheiten zu erkennen, die über die Fehlsichtigkeit hinausgehen. Das Handwerkszeug dazu haben sie in acht Wochenendblockseminaren am Standort der Augenoptiker- und Optometristeninnung des Landes Brandenburg im Grünauer Fenn erworben.

„Mit dieser Zusatzqualifikation kommt dem Augenoptiker eine Lotsenfunktion zu“, sagt Landesinnungsmeister Werner Marchwat. Wenn Augenkrankheiten, die oft lange unentdeckt bleiben, schon vom Optiker erkannt werden, sei das ein Beitrag zur Volksgesundheit. Natürlich ersetze ein Optometrist nie einen Augenarzt. Denn der bleibe für die Behandlung zuständig. Es gehe aber darum, Anomalien am Auge frühzeitig zu erkennen. Krankhafte Veränderungen der Netzhaut etwa könnten, je eher erkannt, desto besser geheilt werden. In diesem Früherkennungsprozess spiele der Optometrist eine außerordentlich wichtige Rolle.

Dass die Ausbildung und die Abschlussprüfung in Rathenow alles andere als ein Kinderspiel waren, davon konnten die frisch gebackenen Optometristen ein Lied singen. Acht Wochenenden Blockunterricht, vier Stunden schriftliche Abschlussprüfung, dazu noch mündliche und praktische Tests – da musste manch einer an seine Grenzen gehen. Von den 21 Optikern, die vor neun Monaten in die Ausbildung starteten, schafften fünf den Abschluss nicht.

Von Markus Kniebeler

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