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Havelland Falkenseer Firma beliefert die große weite Welt
Lokales Havelland Falkenseer Firma beliefert die große weite Welt
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19:33 26.02.2018
Vom Falkenseer Firmensitz werden Großkunden aus 28 Ländern beliefert. Quelle: Danilo Hafer
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Falkensee

De Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler und Landtagsabgeordnete Barbara Richstein (beide CDU) besuchten gemeinsam die F&P Stock Solution GmbH in Falkensee. Sie waren beeindruckt vom Nachhaltigkeitskonzept dieses jungen, erfolgreichen Unternehmens, das ihnen die beiden Geschäftsführer Ole Schneikart und Julius Göllner vorstellten.

Erfolgsrezept aus Falkensee

Ihr Erfolgskonzept, mit dem sie seit ihrer Gründung im Jahre 2013 innerhalb von fünf Jahren mit heute 50 Mitarbeitern und Zusammenarbeit mit 200 Partnern die Weltmarktführerschaft für diesen Groß- und Eventhandel erlangt haben: F & P kauft Warenüberhänge und Kundenretouren von Markenartiklern für Schuhe, Textilien und Accessoires europaweit auf und veräußert diese weltweit, vornehmlich in Osteuropa.

Barbara Richstein sagt: „So bleiben diese Waren im Wirtschaftskreislauf, ohne den deutschen Händlern infolge der möglichen günstigen Preise durch Kannibalismuseffekte Schaden zuzufügen.“

Ole Schneikart, Gaby Feiler, Uwe Feiler, Hans-Peter Pohl, Barbara Richstein, Julius Göllner (von links) Quelle: privat

Verkaufsevent in der Falkenseer Stadthalle

Ein zweiter Vertriebsweg ist die Durchführung von Verkaufsevents, sogenannte „Fashion Flashs“, wie einer am 14. April in der Falkenseer Stadthalle stattfinden soll. Die Erlöse dieses Events sollen allerdings gemeinnützigen Zwecken in Falkensee zugutekommen.

Barbara Richstein und Uwe Feiler erkundigten sich nach den Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit den Behörden. Ole Schneikart: „Für uns Jungunternehmer wäre es sehr hilfreich gewesen, wenn uns eine Anlaufstelle beratend zur Seite gestanden hätte. So mussten wir uns erst einmal schlau machen, wo wir die Informationen und Genehmigungen überhaupt erhalten und sind dabei an viele verschiedene Stellen verwiesen worden.“

Weniger Bürokratie wäre wünschenswert

Julius Göllner ergänzt: „Nach anderthalb Jahren standen wir kurz vor dem Aus, weil wir viele Monate auf ein hohe fünfstellige Umsatzsteuergutschrift vom Finanzamt warten mussten.“ Beide betonten, dass die Zusammenarbeit mit den Behörden heute gut laufen würde. „Weniger Bürokratie wäre allerdings wünschenswert“, unterstrichen beide.

Uwe Feiler, auch Landesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU-Brandenburg, sah sich durch die Haltung der Geschäftsführer in seiner Einschätzung bestätigt, dass das Havelland ein attraktiver Standort für Firmengründer ist.

Ole Schneikart: „Wir fanden damals in Berlin keine geeigneten, bezahlbaren Räume und sind auf Falkensee im heutigen Pelikan-Logistik-Center gestoßen. Hier konnten wir von anfangs 100 auf heute über 6 000 Quadratmeter Fläche wachsen.“

Von MAZonline

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