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Havelland Von der Havelstadt ins Havelland
Lokales Havelland Von der Havelstadt ins Havelland
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07:25 04.06.2016
Die Lions-Club-Mitglieder haben viele Preise für die Teilnehmer der Tour organisiert. Quelle: Foto: Jens Wegener
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Nauen/Spandau

Die Tour de Sympathie ist und bleibt eine Familienfahrt. Das wird sich auch bei der 14. Auflage, die am 19. Juni um 10 Uhr auf dem Spandauer Markt von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) gestartet wird, nicht ändern. Aber trotzdem gibt es erstmals Pokale für diejenigen, die zuerst die etwa 40 Kilometer lange Strecke zwischen der Havelstadt und der ehemaligen Ackerbürgerstadt Nauen zurücklegen. „Wir wollen den schnellen Radlern neben der Teilnehmerurkunde noch irgend etwas in die Hand geben. Dann sind wir auf die kleinen Pokale in Bronze, Silber und Gold gekommen“, sagt Hartmut Siegelberg. Er gehört zum Organisationsteam des Fördervereins des Lions Clubs Nauen, der von den Partnerschaftsvereinen Spandau und Nauen unterstützt wird.

Die Strecke führt über Schönwalde-Glien und Pausin, wo eine Versorgungsstation mit Wasser und Bananen eingerichtet wird. Damit sich keiner verfährt, ist die Strecke auf den Radwegen gekennzeichnet. Für diejenigen, die eine Panne haben oder „schlapp machen“, stellt der Arbeiter-Samariterbund Sanitäter, die in einem Pannenwagen hinter dem Feld unterwegs sein werden. „In all den Jahren hatten wir noch nie schwere Stürze oder Verletzungen“, so Siegelberg. Das solle auch so bleiben. Nach etwa drei Stunden gemütlicher Fahrt soll das Ziel am Stadtbad in Nauen erreicht sein. Dort bietet die Dienstleistungsgesellschaft Nauen Bratwürste und Steaks sowie Getränke an. Wer Badesachen mitnimmt, kann kostenfrei ins Becken des Stadtbades eintauchen.

Nicht nur mit den Pokalen sollen möglichst viele Radler zum Mitfahren bei der Tour bewegt werden. Es gibt zudem etwa 100 sogenannte Wundertüten zu gewinnen. Die sind gefüllt mit Lebensmitteln und Süßigkeiten des Großmarktes Selgros-Falkensee sowie mit diversen größeren Preisen, die Hartmut Siegelberg noch nicht verraten will. Wer eine Teilnehmerkarte ausfüllt und die Startgebühr von 5 Euro beziehungsweise 2,50 Euro für 14. bis 18 Jährige bezahlt (Kinder unter 14 Jahren zahlen nichts), nimmt am Ziel in Nauen automatisch an der Verlosung teil. Es erfolgt am Ziel die Prämierung des ältesten und des jüngsten Tourteilnehmers. Der Erlös der Tour wird für die Kinder- und Jugendarbeit gespendet, sagt Hartmut Siegelberg. In diesem Jahr will der Förderverein des Lions Clubs das Training auf der Nauener BMX-Bahn im Gewerbegebiet Ost unterstützen, in dem ein Zuschuss für den Trainer gezahlt wird. Zum Start beziehungsweise vom Zielort zurück können die Teilnehmer der Tour auch mit der Bahn fahren.

Die Partnerschaftsvereine von Spandau und dem Havelland schufen 2002 mit dem Lionsclub Nauen die Tour der Sympathie. Sie soll an die 1988 geschlossene Partnerschaft von Spandau und Nauen erinnern, als Deutschland noch geteilt war.

Von Jens Wegener

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