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Havelland Vorschläge für Bürgerpreis gesucht
Lokales Havelland Vorschläge für Bürgerpreis gesucht
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07:12 09.09.2016
An den damals 93-jährigen Sigurd Syversen (r.) aus Norwegen ging im vergangenen Jahr ein Sonder-Bürgerpreis. Quelle: Archiv
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Falkensee

Die Liste ist lang und bunt: ein Förderer des Sports, eine Chorleiterin, ein Heimatforscher, ein Naturfreund, eine Seniorenbetreuerin, ein Kirchbauförderer, ein Handballtrainer – der Falkenseer Bürgerpreis wird seit 2008 jährlich an fünf verdienstvolle Frauen und Männer vergeben. Nun können neue Vorschläge eingereicht werden. Bis zum 28. Oktober können die Vorschläge unterbreitet werden. Der Bürgerpreis wird im November auf einer Festveranstaltung im Rathaus verliehen.

„Vorgeschlagen werden kann jeder, der in Falkensee wohnt oder sich für Falkensee verdient macht, in der Stadt oder auch als Botschafter für sie wirkt“, erklärte Bürgermeister Heiko Müller, der wieder zur Jury gehört. Hier sitzen auch in diesem Jahr Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Kirchen und Medien. Der Bürgerpreis ist keine Auszeichnung, die von der Verwaltung oder politischen Vereinigungen ausgeht. Die Vorschläge können aus allen Teilen der Bevölkerung kommen: Wer setzt sich ehrenamtlich für andere ein? Wer leistet viel für das Gemeinwohl, oft ohne große Worte darüber zu verlieren? Welches soziale und bürgerschaftliche Engagement ist es wert, gewürdigt zu werden? Bürger für Bürger – so das Motto des Preises.

Die Falkenseer sind aufgerufen, ihre Kandidaten zu benennen. Dafür reicht ein formloses Schreiben, die Vorschläge können auch per E-Mail oder Fax eingereicht werden. Bitte Namen und Adresse und kurze Begründung angeben. Eine Frauenquote gibt es nicht, ein Blick auf die Liste der bisher Ausgezeichneten belegt eine gute Mischung. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen, keine Gruppen, Vereine oder Ehepaare. Es geht ausdrücklich um das ganz persönliche Wirken von Menschen in Falkensee, so die Idee hinter dem Bürgerpreis. Die Vorschläge können bei den Jurymitgliedern - Heiko Müller, Barbara Richstein, Karl Hoffmann, Gabriele Helbig, Michael Ziesecke, Gisela Dittmer oder Marlies Schnaibel - abgegeben werden. Im Büro des Bürgermeisters werden die Vorschläge gesammelt.

Von Marlies Schnaibel

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