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Vorschläge für Bürgerpreis gesucht

Falkensee Vorschläge für Bürgerpreis gesucht

Seit zehn Jahren wird Ehrenamt in Falkensee auf besondere Weise gewürdigt: durch einen Bürgerpreis. Die Vorschläge kommen aus der Bürgerschaft selbst. Bis zum 3. November sind Nominierungen noch gefragt.

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Sigurd Syversen erhielt einen Sonder-Bürgerpreis für sein Bemühen um die Versöhnung zwischen den Völkern.

Quelle: Oliver Fischer

Falkensee. Die Stadt Falkensee lobt in diesem Jahr das zehnte Mal einen Bürgerpreis aus und bleibt dabei dem Motto treu: „Von Bürgern für Bürger“.

Der Preis soll am 1. Dezember an fünf Bürgerinnen und Bürger verliehen werden, die sich durch ihr besonderes Engagement für Falkensee auszeichnen — ob im Ehrenamt, durch gewerbliche Initiativen oder einfach so von Mensch zu Mensch. Die Vorschläge kommen aus der Falkenseer Bürgerschaft. Die ersten zwölf Vorschläge sind bereits im Rathaus eingegangen.

Geehrt werden sollen vor allem jene, die nicht unbedingt durch ihre herausgehobene Stellung im Mittelpunkt öffentlichen Interesses stehen, sondern oftmals im Hintergrund die eigentliche Arbeit leisten, sei es in der Nachbarschaftshilfe, als Unterstützer in Vereinen, Schulen, Kindergärten, sozialen oder kulturellen Einrichtungen. Im Jahr 2008 war der Bürgerpreis das erste Mal an fünf Falkenseer vergeben worden. Die Ehrung erhielten damals: Manfred Arnhölter, der viele Jahre zu den aktiven Förderern der Freizeitsportler gehörte. Waltraut Bruch leitete mit Tatendrang und Akribie mehrere Chöre. Ulrike Legner-Bundschuh setzt sich seit Jahren für die Jugendfreizeitstätte der BMX-Fahrer in Falkensee ein. Bärbel Gromann zählte zu den guten Geistern im ASB-Seniorenwohnpark. Dieter Rach ist in der Bürgerinitiative Lindenweiher in Finkenkrug aktiv.

50 Bürgerpreise sind inzwischen verliehen worden. Sie gingen an Menschen, die sich in Herzsportgruppen einsetzen, die im Hospiz arbeiten, die PC-Kurse für Senioren leiten, die Hilfsgüter nach Polen organisieren, die in Kirche, Sportverein oder Flüchtlingsarbeit aktiv sind, die Amateurtheater leiten oder als Streetworker unterwegs sind.

Die Vorschläge für den neuen Preis können bis zum 3. November formlos mit einer kurzen Begründung schriftlich im Rathaus oder bei Jurymitgliedern eingereicht werden. Dabei sollte auch der Vorschlagende seinen Namen und seine Adresse vollständig angeben. Über die Preisverleihung wird eine siebenköpfige Jury entscheiden, der Bürgermeister Heiko Müller vorsteht und in der weiterhin mitwirken: Barbara Richstein, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Falkensee; Karl Hoffmann, ehemaliger Sportbeauftragter der Stadt; Gabriele Helbig, Leiterin des Museums; Michael Ziesecke, Kreishandwerksmeister des Osthavellandes; Gisela Dittmer, Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Seegefeld, sowie Marlies Schnaibel, Lokalredakteurin der Märkischen Allgemeinen.

Von MAZ-online

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