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Havelland Vorschläge für Falkenseer Bürgerpreis gesucht
Lokales Havelland Vorschläge für Falkenseer Bürgerpreis gesucht
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06:30 15.08.2014
Feierliche Auszeichnung: Im Rathaussaal werden alle Nominierten zu einer Festveranstaltung eingeladen und gewürdigt. Hier die Gewinner aus dem letzten Jahr. Quelle: Archiv
Falkensee

Erstmals war der Bürgerpreis 2008 vergeben worden. Damals wurden die ersten fünf Auszeichnungen vergeben: Manfred Arnhölter wurde als Förderer der Freizeitsportler geehrt. Waltraut Bruch für ihren Tatendrang und Akribie bei der Leitung von Chören. Ulrike Legner-Bundschuh für ihren Einsatz für die Jugendfreizeitstätte der BMX-Fahrer. Bei Bärbel Gromann wurde ihr ehrenamtliches Wirken im ASB-Seniorenwohnpark gewürdigt. Bei Dieter Rach sein Einsatz in der Bürgerinitiative Lindenweiher.

Jahr für Jahr kamen Ausgezeichnete hinzu. Im Falkenseer Jubiläumsjahr 2011 waren zehn Frauen und Männer geehrt worden, sonst sind fünf Namen aus den Vorschlagslisten auszuwählen. Hier gab es zusätzlich den sogenannten „Kleinen Bürgerpreis“.

„Vorgeschlagen werden kann jeder, der in Falkensee wohnt oder sich für Falkensee verdient macht, in der Stadt oder auch als Botschafter für sie wirkt“, erklärte Bürgermeister Heiko Müller, der wieder zur Jury gehört. Hier sitzen ansonsten Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Kirchen und Medien.

Der Bürgerpreis ist keine Auszeichnung, die von der Verwaltung oder politischen Vereinigungen ausgeht. Die Vorschläge sollen wie bisher wieder aus allen Teilen der Bevölkerung kommen. Wer setzt sich ehrenamtlich für andere ein? Wer leistet viel für das Gemeinwohl, oft ohne große Worte darüber zu verlieren? Welches soziale und bürgerschaftliche Engagement ist es wert, gewürdigt zu werden?

Jury sammelt Kandidaten

Im vergangenen Jahr ging der Falkenseer Bürgerpreis an die Filmemacherin Heide Gauert, die Übungsleiterin Dorit Tscherner, den Architekten und Geschichtsforscher Richard Wagner, den Bäckermeister und Unterstützer des Museums Wolfgang Ziehm und den Kirchenältesten Gerhard Zimmermann.
Vorschläge für den Bürgerpreis des Jahrs 2014 können – bitte mit kurzer Begründung des Vorschlags – im Falkenseer Rathaus oder Bürgeramt oder bei den Jurymitgliedern eingereicht werden.
Zur Jury gehören in diesem Jahr Bürgermeister Heiko Müller, Barbara Richstein, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Waldemar Schorr vom Kreissportbund, Museumsleiterin Gabriele Helbig, Kreishandwerksmeister Michael Ziesecke, Olaf Schmidt, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Falkensee-Falkenhagen und MAZ-Lokalredakteurin Marlies Schnaibel.

Die Bewohner der Stadt sind aufgerufen, ihre Kandidaten für die Auszeichnung zu benennen. Es reicht ein formloses Schreiben, die Vorschläge können aber auch per E-Mail oder Fax eingereicht werden. Bitte Namen und Adresse und kurze Begründung angeben. Eine Frauenquote gibt es nicht, ein Blick auf die Liste der bisher Ausgezeichneten belegt eine gute Mischung. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen, keine Gruppen oder Vereine. „Es geht ausdrücklich um das ganz persönliche Wirken von Menschen in Falkensee“, begründete Bürgermeister Heiko Müller die Idee hinter dem Bürgerpreis.
Die Jury wird sich dann Ende Oktober zusammensetzen und über alle eingereichten Vorschläge beraten.

Von Marlies Schnaibel

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