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Votum für Jens Aasmann

Rhinow Votum für Jens Aasmann

Der Rhinower Amtsausschuss hat die Weichen für eine zweite Amtszeit von Amtsdirektor Jens Aasmann gestellt. Mit großer Mehrheit votierten die Abgeordneten dafür, die Stelle des Amtsdirektors nicht öffentlich auszuschreiben. Damit steht einer Wiederwahl Aasmanns nichts mehr im Wege.

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Die Chancen auf eine zweite Amtszeit von Rhinows Amtsdirektor Jens Aasmann stehen gut.

Quelle: Norbert Stein

Rhinow. Der Amtsausschuss Rhinow hat die Weichen für eine weitere Amtszeit von Jens Aasmann gestellt. Der Amtsausschuss verzichtet auf die Ausschreibung der Stelle des Amtsdirektors. Die Entscheidung war eindeutig. Acht von zehn Abgeordneten stimmten am Donnerstagabend für den Ausschreibungsverzicht, zwei Abgeordnete waren dagegen.

Die achtjährige Amtszeit von Jens Aasmann (SPD) endet am 24. Juni 2018. Dem Amtsausschuss obliegt die Entscheidung über die weitere Besetzung der Verwaltungsspitze nach Ablauf der Wahlperiode. Gewählt wird der zukünftige Amtsdirektor vom Amtsausschuss Anfang nächsten Jahres. Mit dem Ausschreibungsverzicht wird Jens Aasmann der einzige Kandidat sein. Seine Bereitschaft, wieder zu kandidieren, hatte er dem Amtsausschuss im Vorfeld der Sitzung am Donnerstag erklärt.

Antrag zur Vertagung abgelehnt

Bevor die Abgeordneten abstimmten, hatten sie über einen Antrag von Herbert Torno (FDP) zu befinden. Er hatte eine Vertagung der Abstimmung zum Ausschreibungsverzicht vorgeschlagen. Die Abgeordneten sollten Zeit bekommen, sich mit ihren Gemeindevertretungen beraten zu können, begründete Torno seinen Antrag, der nach einer Diskussion ebenfalls mit acht Stimmen abgelehnt wurde.

Für eine Vertagung stimmte mit Torno lediglich der Bürger-meister der Gemeinde Havel-aue, Guido Quadfasel (CDU). Später verlas Quadfasel eine Stellungnahme, mit der er seine Ablehnung zum Ausschreibungsverzicht begründete. Eine deutliche Mehrheit der Havelauer Gemeindevertreter sei für eine Ausschreibung, erklärte Quadfasel, und dem werde er Rechnung tragen. Zudem sei eine Ausschreibung und die damit verbundene Anhörung mehrerer Kandidaten demokratischer.

Andere Ausschussmitglieder zufrieden mit Aasmann

Ingo Bünsch (parteilos) als zweiter Havelauer Vertreter im Amtsausschuss sieht das Stimmungsbild in seiner Gemeindevertretung nicht so deutlich, bescheinigte Aasmann, eine ordentliche Arbeit zu leisten und stimmte deshalb für den Ausschreibungsverzicht. Andere Amtsausschussmitglieder äußerten sich ähnlich. „Ich brauche keine Experimente“, sagte Hagen Roßmann (parteilos). Die Verwaltung funktioniere gut unter Leitung des Amtsdirektors. Joachim Tessenow (CDU), Bürgermeister von Kleßen-Görne, erklärte, Jens Aasmann setze sich für die Belange der Gemeinde ein und nannte sein Engagement für ein besseres Mobilfunk-netz als Beispiel.

Im Spätherbst 2009 hatte Burkhard Schröder als damaliger Landrat Jens Aasmann als Beauftragten für das Amt Rhinow eingesetzt, nachdem der Amtsausschuss nach langen politischen Auseinandersetzungen Gert Jendretzky als Amtsdirektor abgewählt hatte. Die Stelle wurde neu ausgeschrieben und Aasmann im Frühjahr 2010 zum Amtsdirektor gewählt.

Von Norbert Stein

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