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Havelland WAH investiert Millionen in neue Leitungen
Lokales Havelland WAH investiert Millionen in neue Leitungen
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15:52 28.11.2018
Das historische Wasserwerk Radelandberg in Elstal wird weiter saniert. Quelle: Tanja M. Marotzke
Havelland

In den nächsten zwei Jahren investiert der Wasser- und Abwasserverband Havelland mehr als 23 Millionen Euro in den Ausbau und die Erneuerung seines Trink-und Abwassernetzes. Neue Wohngebiete vor allem im Osthavelland müssen erschlossen und alte Leitungen erneuert werden, weil sie marode sind oder in den Dimensionen nicht mehr ausreichen.

Wirtschaftsplan 2019 beschlossen

Die Verbandsmitglieder verabschiedeten Dienstagabend in Nauen den Wirtschaftsplan 2019 mit Ausblick auf 2020. Demnach wird der WAH im Bereich Schmutzwasser unter anderem in Nauen in der Hamburger Straße (vom Mahlbusen bis zur Schützenstraße) und in der Dammstraße (von der Sankt Georgen-Straße bis zur Otto-Hesse-Straße) den Kanal erneuern.

Rund 1,5 Millionen Euro verschlingt die neue Abwasserdruckleitung von Ketzin nach Falkenrehde. „Die ist Teil der bereits begonnenen Erneuerung des Abwasserstranges vom Klärwerk Roskow über Ketzin, Wustermark, Elstal nach Brieselang“, sagte Verbandsvorsteher Thomas Seelbinder.

Am Klärwerk Roskow selbst steht die mittlerweile vierte Ausbaustufe an. 3,9 Millionen Euro sind dafür im nächsten Jahr vorgesehen. Die gleiche Summe steht noch mal 2020 im Plan und 4,1 Millionen Euro 2021. „Wir müssen stetig erweitern, weil immer mehr Kunden hinzukommen und damit die Abwassermengen steigen“, so Seelbinder.

Wasserwerk Radelandberg Nord wird weiter saniert

Im Bereich Trinkwasser wird 2019 ein großer Teil des Ortsnetzes in Wachow (unter anderem Lindenstraße und Leninstraße) erneuert. Ebenso sollen Leitungen in Nauen (Hamburger Straße), in Berge (Bahnhofstraße), in Markee (Alte Schulstraße), in Bredow (Nauener Straße), in Brieselang (Parkweg), in Zeestow (an der L 202), in Buchow-Karpzow (Potsdamer Straße) sowie Wernitz (nördliche Dorfstraße) ersetzt werden.

Bei einigen Vorhaben ist Voraussetzung, dass auch der Straßenbau dort erfolgt. Fortgesetzt wird die Sanierung des historischen Wasserwerkes am Radelandberg Nord in Elstal. Von dort soll unter anderem das künftige Wohngebiet im Olympischen Dorf von 1936 versorgt werden. Etwa 1,3 Millionen Euro sind 2019 dafür vorgesehen.

Änderungen bei Fäkalienabfuhr

Neben der Erhöhung der Grundgebühren für Trinkwasser und Schmutzwasser um 12 Euro jährlich für alle, müssen sich 2019 einige Kunden der mobilen Fäkalienentsorgung auf Änderungen einstellen. Die Verbandsversammlung hat entschieden, dass diese Entsorgung nur noch erfolgen wird, wenn der Zugang zu dem jeweiligen Grundstück über öffentlichen Raum erfolgt und Fahrzeuge des WAH dort ranfahren können.

„Wenn die Zuwegung nicht gewährleistet werden kann, weil Wege zu schmal oder Straße nicht für Lkw zugelassen ist, müssen die Kunden Alternativen nutzen, zum Beispiel Kleinkläranlagen oder Chemie-Toiletten“, so Seelbinder. Es gelte eine Übergangszeit von zwei Jahren. Betroffen sind unter anderem Bewohner am Brückenkopf in Ketzin/Havel.

Von Jens Wegener

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