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WPZ eröffnet Cafeteria am Fontanepark

Rathenow WPZ eröffnet Cafeteria am Fontanepark

Das Wohn- und Pflegezentrum (WPZ) Havelland hat in seinem Haus am Fontanepark in Rathenow nach umfangreichen Umbauarbeiten am Mittwoch eine Cafeteria neu eröffnet. Es gibt dort für Bewohner und Gäste statt der bislang zwei nunmehr täglich drei Essen und das ganze Raumkonzept ist durch den Dichter Theodor Fontane inspiriert.

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Rosita Teufert (links) und Christina Tech bei der Enthüllung des neuen Namenszuges.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Die Stadt Rathenow hat seit Mittwoch eine Cafeteria am Fontanepark. Unter diesem Namen firmiert nun der frühere Speisesaal des Seniorenpflegezentrums am Fontanepark. Auch zuvor schon war der Saal mit seiner Mittagsversorgung nicht allein für die Bewohner offen, sondern auch für alle sonst noch interessierten Gäste da. Die Neueröffnung haben die Verantwortlichen zum Anlass genommen, um das Angebot deutlich zu verbessern.

Oft gewünscht wurden Topfwurst und Lungenhaschee

Offen hat die Cafeteria an jedem Tag der Woche von 11.30 bis 13.30 Uhr. Gab es dort bislang zwei Essen zum Aussuchen, sind es ab sofort jeden Tag drei. Der Preis jede Speise beträgt 3,70 Euro. Geplant ist außerdem, regelmäßig Wunschessen auszugeben. Wie Gastronomiechef Hauke Hinrichsen erklärte, ist im Hause in den letzten Wochen eine Befragung der Bewohner gemacht worden, um zu ermitteln, was sie gerne essen würden. Dabei sei herausgekommen, dass altbekannte Gerichte, die es früher zu Hause gab, ganz oben auf der Liste stehen. Am Mittwoch gab es deshalb beispielsweise Hamburger Schnitzel (mit Spiegelei natürlich). Oft gewünscht worden seien auch Topfwurst, teilte der Küchenchef mit, und Lungenhaschee. Unter dem Motto „Alte Gerichte neu entdeckt“ greifen die Köche des Hauses die überlieferten Rezepte nun auf, erfinden sie mit persönlicher Note neu und richten sie modern-appetitlich an.

Ganz bewusst wird künftig an jedem Tag ein „Seniorenessen“ zubereitet. Es soll die Vorgabe erfüllen, passend für Senioren eine nicht eben große Menge zu liefern, aber trotzdem eine hohe Nährstoff- und Vitamindichte aufzuweisen, wie ältere Leute es eben brauchen. Rosita Teufert, Geschäftsführerin des Wohn- und Pflegezentrums Havelland (WPZ), wies darauf hin, dass die Cafeteria nicht allein den Namen Fontanepark führt, sondern dass die Neugestaltung der Räumlichkeiten auch vom Wirken des großen Dichters Theodor Fontane inspiriert worden ist. So hängen im Speisesaal jetzt breite Bänder an der Wand, die mit Zitaten aus seinen Werken beschrieben sind. Die Mitte des Saales ziert nun ein – der Natur nachempfundener – Birnbaum mit Früchten dran. Nicht zuletzt sind an verschiedenen Stellen mehr als panoramabreite Fotos aufgehängt worden, die schöne Ansichten aus der märkischen Landschaft zeigen.

Besonderheit Bonusheft: Jedes 11. Mittagessen ist gratis

Als Besonderheit für die Neueröffnung ausgedacht hatten sich die Verantwortlichen auch noch ein Bonusheft, das erstmals vorgestellt worden ist. Christina Tech, Geschäftsführerin der Gesundheitsservicegesellschaft, bei der die Speisenversorgung liegt, teilte mit, dass sich ab sofort jeder Gast jedes Mittagessen in der Cafeteria in sein Bonusheft einstempeln lassen kann. Sei das Heft mit zehn Stempeln voll, gebe es das 11. Essen gratis.

Am Mittwoch gab es in der Cafeteria sogar jedes Mittagessen gratis. Gebeten wurde aber um eine Spende für ein neues Projekt der Havelland-Kliniken-Gruppe, den „Pflaster-Pass“. Das ist eine Erste-Hilfe-Qualifikation für Kinder, mit der sie in die Lage versetzt werden, sich selbst und anderen zu helfen.

Von Bernd Geske

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