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WPZ weiht vier Vier-Millionen-Erweiterung ein

Premnitz WPZ weiht vier Vier-Millionen-Erweiterung ein

Die Havelland-Kliniken haben am Freitagnachmittag den Erweiterungsbau ihren Seniorenpflegezentrums in Premnitz eingeweiht. Für die Einrichtung, die zum Wohn- und Pflegezentrum (WPZ) Havelland gehört, sind insgesamt vier Millionen Euro für Bauleistungen und Ausstattung investiert worden. Die Zahl der Betreuungsplätze ist von 75 auf 93 gewachsen.

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Sehr geschätzt wird der neue Verbindungsgang zwischen Neu- und Altbau, aus dem man gut nach draußen schauen kann.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Mit einem Festempfang haben die Havelland-Kliniken gestern Nachmittag den Erweiterungsbau ihres Seniorenpflegezentrums in Premnitz eingeweiht. Diese Einrichtung gehört zum Wohn- und Pflegezentrum (WPZ) Havelland, das eine Tochterfirma der Havelland-Kliniken ist. Die Unternehmensgruppe hat in Premnitz die stattliche Summe von vier Millionen Euro für Bauleistungen und Ausstattung investiert, um den Standort fit für die Zukunft zu machen.

Er sei stolz, eine solche Einrichtung mit einweihen zu dürfen, sagte Bürgermeister Ralf Tebling (SPD). Mit dem neuen Anbau sei das Wohnumfeld erheblich aufgewertet worden. Premnitz sei die „älteste Stadt“ im Landkreis Havelland, teilte er mit, der Anteil von Menschen in einem Alter von über 65 Jahren liege derzeit bei 31,6 Prozent. Mit der Erweiterung des Seniorenpflegezentrums werde das WPZ dem ständig wachsenden Pflegebedarf in der Stadt gerecht. Das hier arbeitende Personal, hob er hervor, sei gut ausgebildet und hoch motiviert.

Blick in eines der 18 neuen Patientenzimmer

Blick in eines der 18 neuen Patientenzimmer.

Quelle: Bernd Geske

Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Havelland-Kliniken, teilte mit, dass die Unternehmensgruppe in Premnitz derzeit 103 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. Deren Gesellschaften hätten in den letzten Jahren in die Standorte der Stadt insgesamt 7,9 Millionen Euro investiert – alles, ohne Fördermittel der öffentlichen Hand dafür zu erhalten. Premnitz sei für die Havelland-Kliniken ein Standort mit zentraler regionaler Versorgungsfunktion, sagte Jörg Grigoleit, die Gruppe sei hier mit vier Gesellschaften präsent: das WPZ mit seinem Seniorenhilfezentrum, die Rettungsdienst Havelland GmbH, das Gesundheitszentrum und die Soziale Betreuungsgesellschaft Havelland, vormals als Dauerwohnstätte bekannt. Der Wert einer Gesellschaft und einer Kommune sei auch daran zu erkennen, wie sie für ihre älteren Mitbürger sorge, erklärte Jörg Grigoleit. In dieser Beziehung sei für Premnitz jetzt eine hervorragende Ausgangssituation geschaffen worden, die beispielgebend für den Landkreis sei.

Fertig nach zwei Jahren

Am 5. November 2014 beschloss der Aufsichtsrat die Investition in Premnitz.

Am 9. Dezember 2014 ist der Bauantrag eingereicht worden.

Am 6. April 2015 begann der Abriss.

Am 29. Juni 2015 ist die Grundsteinlegung gefeiert worden.

Am 4. November 2015 war Richtfest.

Christina Tech, Geschäftsführerin der Gesundheitsservicegesellschaft (GSG) Havelland, sagte, dass mit dem Abrissbeginn am 6. April 2015 die gastronomische Versorgung für Menschen aus dem Umfeld des Hauses eingestellt werden musste. Ab sofort könnten die Kunden von außerhalb nun wieder in den Speisesaal zum Essen kommen. Für den Mittagstisch habe man sich nun etwas Besonderes einfallen lassen, teilte Christina Tech mit. An die Kunden werde ein Bonusheft ausgegeben. Wer darin die Stempel für zehn Essen gesammelt habe, erhalte das elfte Essen gratis. Anschließend gebe es ein neues Bonusheft. Ausgereicht würden täglich drei Essen zum Auswählen. Darunter sei ein Seniorenessen. Die Köche das Hauses hätten ältere Leute befragt, welche Speisen sie gerne hätten. Nun würden sie diese nach modernen Gesichtspunkten zubereiten. Bereits am 5. Oktober war der Speisesaal des Seniorenpflegezentrums in Rathenow als „Cafeteria am Fontanepark“ nach einem Umbau neu eröffnet worden. Auch dort gilt das Mittagessen-Bonusprogramm. Es soll mit dazu beitragen, älteren Leuten die Schwellenangst zu nehmen, in ein Seniorenpflegezentrum zu gehen.

Der neue Haupteingang

Der neue Haupteingang.

Quelle: Bernd Geske

Um den Anbau an der Südseite des Premnitzer Objektes zu errichten, ist der frühere Flachbau dort abgerissen worden. Der neue Dreigeschosser ist so gestaltet worden, dass er mit dem dreigeschossigen Altbau an der Nordseite eine Einheit bildet. Extra installiert wurde ein neuer Verbindungsbau über den Innenhof mit viel Glas, der alle drei Etagen miteinander verbindet. Die Zahl der Plätze im Seniorenpflegezentrum erhöht sich durch den Anbau von 75 auf 93 Personen. In jedem der beiden neuen Obergeschosse sind neun Einzelzimmer für die Patienten eingerichtet worden. Alle sind bereits vergeben. Eine Art „Schaufenster“ für das ganze Haus soll künftig der neue Haupteingang (Foto oben) sein. Im neuen Foyer wird ständig eine Arbeitskraft anwesend sein, um als Ansprechpartner für Fragen aller Art zu dienen.

Von Bernd Geske

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