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Havelland WWG zieht positive Zwischenbilanz
Lokales Havelland WWG zieht positive Zwischenbilanz
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00:19 14.10.2017
Bald wird der Kampf über den Chefsessel im Wustermarker Rathaus beginnen. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Eines ihrer 2014 zur Kommunalwahl verkündeten Wahlziele hat die Wustermarker Wählergemeinschaft (WWG) erreicht: das Interesse der Bürger an der Kommunalpolitik zu erhöhen und diese zum Mitgestalten zu animieren. „Aktive Bürgerbeteiligung ist das, was wir damals in die Gemeindevertretung eingebracht und nach einigen Hürden letztendlich gemeinsam in Form eines Bürgerbudgets umgesetzt haben“, sagt der stellvertretende WWG-Fraktionschef Andreas Stoll. Erste Ergebnisse würden inzwischen sichtbar: „Am Dorfanger verschwand der Schandfleck der alten Tankstelle, Hundetoiletten wurden aufgestellt, weitere folgen. Ortseingangsbegrüßungsschilder sind in Arbeit. Eine Radrundfahrt durch die Ortsteile zog 140 Teilnehmer an“, so Stoll weiter. Bei alledem sei die Gemeindeverwaltung ein „verlässlicher Partner“ gewesen.

Die WWG reagiert jetzt auf die Erklärung von CDU, SPD, Grünen und Linken vor einigen Tagen, in der mehrfach Kritik an der Verwaltungsarbeit geäußert wurde. „Wichtig ist uns ein respektvoller Umgang zwischen Gemeindevertretung und Gemeindeverwaltung, an dem beide Seiten aus ihrer jeweiligen Aufgabenstellung heraus verantwortlich mitwirken“, unterstreicht Stoll.

Als eines der wichtigsten Vorhaben in der Gemeinde Wustermark sieht die WWG die Lösung des Verkehrsproblems in Wernitz. Für den Bau einer Umgehungsstraße hätten sich besonders die WWG-Mitglieder Ulrike und Christian Bommer und Elke Schiller sowie Tobias Bank von den Linken und der fraktionslose Ortsvorsteher von Wustermark, Roland Mende engagiert. Aber auch Bürgermeister Holger Schreiber und Bauamtsleiter Wolfgang Scholz würden die Aktivitäten unterstützen und „werden hoffentlich gemeinsam mit den Bürgermeistern aus Nauen und Ketzin positive Ergebnisse erzielen“, sagt Stoll.

Die Fraktion der WWG habe immer offene Ohren bei der Verwaltung gefunden, wenn es um das Einholen von Hintergrundinformationen oder auch bei umzusetzenden Projekten um gegebene Hinweise ging, erklärt der stellvertretende Fraktionschef.

Bezogen auf die in fünf Monaten anstehende Bürgermeisterwahl will sich die WWG noch nicht positionieren. Aber: „Bereits heute bieten wir den potenziellen Bewerbern an, mit der WWG ins Gespräch zu kommen“ so Andreas Stoll.

Von Jens Wegener

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