Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
WWG zieht positive Zwischenbilanz

Wustermark WWG zieht positive Zwischenbilanz

Als einen Erfolg ihrer Arbeit sieht die Wustermarker Wählergemeinschaft die Einführung des Bürgerhaushaltes in der Gemeinde. Auch beim Engagement für eine Umgehungsstraße in Wernitz sei die WWG federführend, bilanziert Fraktionschef Andreas Stoll. Zur Bürgermeisterwahl im Februar will man sich aber noch nicht positionieren.

Voriger Artikel
Was tun, wenn die Augen sich verschlechtern?
Nächster Artikel
Nach Xavier: Im Stadtwald wird aufgeräumt

Bald wird der Kampf über den Chefsessel im Wustermarker Rathaus beginnen.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Wustermark. Eines ihrer 2014 zur Kommunalwahl verkündeten Wahlziele hat die Wustermarker Wählergemeinschaft (WWG) erreicht: das Interesse der Bürger an der Kommunalpolitik zu erhöhen und diese zum Mitgestalten zu animieren. „Aktive Bürgerbeteiligung ist das, was wir damals in die Gemeindevertretung eingebracht und nach einigen Hürden letztendlich gemeinsam in Form eines Bürgerbudgets umgesetzt haben“, sagt der stellvertretende WWG-Fraktionschef Andreas Stoll. Erste Ergebnisse würden inzwischen sichtbar: „Am Dorfanger verschwand der Schandfleck der alten Tankstelle, Hundetoiletten wurden aufgestellt, weitere folgen. Ortseingangsbegrüßungsschilder sind in Arbeit. Eine Radrundfahrt durch die Ortsteile zog 140 Teilnehmer an“, so Stoll weiter. Bei alledem sei die Gemeindeverwaltung ein „verlässlicher Partner“ gewesen.

Die WWG reagiert jetzt auf die Erklärung von CDU, SPD, Grünen und Linken vor einigen Tagen, in der mehrfach Kritik an der Verwaltungsarbeit geäußert wurde. „Wichtig ist uns ein respektvoller Umgang zwischen Gemeindevertretung und Gemeindeverwaltung, an dem beide Seiten aus ihrer jeweiligen Aufgabenstellung heraus verantwortlich mitwirken“, unterstreicht Stoll.

Als eines der wichtigsten Vorhaben in der Gemeinde Wustermark sieht die WWG die Lösung des Verkehrsproblems in Wernitz. Für den Bau einer Umgehungsstraße hätten sich besonders die WWG-Mitglieder Ulrike und Christian Bommer und Elke Schiller sowie Tobias Bank von den Linken und der fraktionslose Ortsvorsteher von Wustermark, Roland Mende engagiert. Aber auch Bürgermeister Holger Schreiber und Bauamtsleiter Wolfgang Scholz würden die Aktivitäten unterstützen und „werden hoffentlich gemeinsam mit den Bürgermeistern aus Nauen und Ketzin positive Ergebnisse erzielen“, sagt Stoll.

Die Fraktion der WWG habe immer offene Ohren bei der Verwaltung gefunden, wenn es um das Einholen von Hintergrundinformationen oder auch bei umzusetzenden Projekten um gegebene Hinweise ging, erklärt der stellvertretende Fraktionschef.

Bezogen auf die in fünf Monaten anstehende Bürgermeisterwahl will sich die WWG noch nicht positionieren. Aber: „Bereits heute bieten wir den potenziellen Bewerbern an, mit der WWG ins Gespräch zu kommen“ so Andreas Stoll.

Von Jens Wegener

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
54cc601a-1560-11e8-badb-9de1240b9779
Neugeborene aus dem Havelland

Die Geburt eines Kindes ist das größte Glück und der bewegendste Moment im Leben vieler Menschen. Die MAZ begrüßt die kleinen Erdenbürger im Landkreis Havelland – und feiert die Ankunft der Zwerge mit einer fortlaufend aktualisierten Bildergalerie.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg