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Havelland Wallenta ist nun Standortmanager
Lokales Havelland Wallenta ist nun Standortmanager
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15:41 11.04.2018
Roy Wallenta kümmert sich als Standortmanager um den Industriepark. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Nach einigen Jahren der Pause gibt es für Premnitz wieder einen Standortmanager. Am 1. November hat der frühere Bürgermeister Roy Wallenta (parteilos) diese Position angetreten. Nach 16 Jahren als Stadtoberhaupt hatte er gerade erst zum 1. September seine Pension angetreten, nun will er sich seinen „Ruhestand“ mit dieser anspruchsvollen Aufgabe veredeln. Der Projektzeitraum läuft bis Ende Oktober 2018. Das Standortmanagement ist eine Honorartätigkeit, die laut Stellenbeschreibung auf zehn Stunden die Woche angelegt ist. „Ich bin erreichbar...“ – mit diesen wenigen Worten hat der neue Manager aber klar umrissen, dass man ihn zu allgemein üblichen Geschäftszeiten stets kontaktieren kann. Die entsprechenden Daten stehen unten im Info-Kasten.

Projekt „Standortmanagement Premnitz“

Entwickler und Träger Projekts ist die Arbeitsförderungsgesellschaft Premnitz (AFP). „Zu den Satzungszielen der AFP zählt“, erklärt deren Geschäftsführer Mathias Hohmann, „die Umstrukturierung des Industriestandortes Premnitz zu unterstützen.“ Es würden neue Investoren gebraucht, um eine stärkere Auslastung des Industrieparks zu erreichen. Schon vor Monaten hatte die AFP deshalb eine entsprechende Projektbeschreibung erarbeitet. Das Konzept wurde dann sogar am 6. September im Rahmen des Wettbewerbs „Region Zukunft 2016 zur Stärkung des ländlichen Raumes“ von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam ausgezeichnet. Über das dafür ausgereichte Preisgeld und Eigenmittel der AFP wird das Projekt nun finanziert.

Zu den Aufgaben des Standortmanagers gehören die Gewinnung neuer Investoren, die Organisation von Unternehmensforen, um die Vernetzung der Betriebe zu fördern, und die Federführung beim Erstellen von Print- und Digitalmedien zur Präsentation des Standortes. Er soll regelmäßige Kontakte mit den Standort-Unternehmen halten und ein Ansprechpartner für den jetzigen Bürgermeister Ralf Tebling (SPD), die Wirtschaftsförderung des Landkreises und der Zukunftsagentur ZAB des Landes sein. „Premnitz leidet darunter, dass die ZAB für ansiedlungswillige Unternehmen das ganze Land im Auge hat“, sagt Mathias Hohmann, „wir wollen, dass Premnitz im Fokus steht.“

Bürgermeister von 2000 bis 2016

Roy Wallenta war Premnitzer Bürgermeister vom 1. September 2000 bis zum 31. August 2016.

Die Funktion des Standortmanagers läuft vom 1. November 2016 bis zum 31. Oktober 2018.

Träger und Entwickler des Projektes ist die Arbeitsförderungsgesellschaft Premnitz (AFP).

Die IHK Potsdam hat im Rahmen des Wettbewerbs „Region Zukunft 2016“ die AFP für das Konzept ausgezeichnet.

Das Büro befindet sich im Raum 73 des Industrieparkzentrums Premnitz, Fabrikenstraße 11.

Die Kontaktdaten lauten: Tel.  03385/ 21 27 926 und Email wallenta@standort-premnitz.de

„Das ist eine Chance, um den Standort weiter nach vorne zu bringen“, sagt Roy Wallenta. Es sei für ihn eine reizvolle Aufgabe, in diesem Sinne nutzbringend für die Stadt tätig zu sein. Er fühle sich durchaus fit, um seine Erfahrungen und Verbindungen mit einzubringen. Die neue Tätigkeit könne er gut mit seinem Lebensstil vereinbaren. Wie Roy Wallenta mitteilt, hat er sich einen Arbeitsplan gemacht und will jetzt relativ schnell alle denkbaren Partner und Interessierten anschreiben. Es sei auch vorgesehen, dass er sich und seine Tätigkeit in einem Ausschuss den Stadtverordneten vorstelle.

Weil der neue Standortmanager nicht gleichzeitig bei Unternehmern und Partnern und trotzdem ständig ansprechbar sein kann, ist seine enge Anbindung an die AFP vorgesehen. Sein Büro, der Raum 73 im Industrieparkzentrum, liegt nur wenige Türen neben dem Sekretariat der AFP, und sein Telefon wird bei Abwesenheit auf die AFP-Zentrale umgestellt. Roy Wallenta war aus dem Ausschreibungsverfahren des Standortmanagers als Sieger hervorgegangen. Acht Interessenten hatten sich die Unterlagen angesehen. „Wir haben mit Herrn Wallenta die optimale Person gewinnen können“, lobt AFP-Chef Mathias Hohmann. „Als ehemaliger Bürgermeister ist er mit den Aufgaben sehr gut vertraut und wir können sicher sein, dass er sich 100-prozentig einsetzen wird.“

Von Bernd Geske

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