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Was gefällt den Wustermarkern an ihrer Gemeinde?

MAZ zu Hause in Was gefällt den Wustermarkern an ihrer Gemeinde?

Im Vorfeld unserer MAZ-Serie „Zu Hause in ...“ haben wir die Wustermarker gefragt, was ihnen an ihrer Gemeinde gefällt, aber auch womit sie unzufrieden sind. Die Ergebnisse zeigen, dass es sich in Wustermark gut einkaufen lässt und ausreichend Kita- und Schulplätze vorhanden sind. Nachholbedarf sehen die Umfrageteilnehmer aber an anderer Stelle.

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Einkaufen ist in Wustermark kein Problem – Am 10. Dezember 2014 wurde der Rewe-Markt wieder eröffnet.

Quelle: Marotzke (Archiv)

Wustermark. Seit dieser Woche berichten wir in unserer neuen MAZ-Serie „Zu Hause in ...“ verstärkt aus der Gemeinde Wustermark. Im Vorfeld haben die Haushalte in den Ortsteilen Buchow-Karpzow, Priort, Hoppenrade, Elstal und Wustermark Post von uns bekommen. In einer anonymen Umfrage konnten sie uns mitteilen, was ihnen in ihrem Ort gefällt, aber auch wo sie unzufrieden sind und vielleicht noch Nachholbedarf sehen. Vier Fragen, mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten und eine offene Frage haben wir den Einwohnern gestellt. Es ging um die Themen Kita- und Schulplätze, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Einkaufsmöglichkeiten, sowie um Kultur- und Freizeitangebote in der Gemeinde.

Die Umfrage zeigt eines sehr deutlich. Die Wustermarker scheinen mit den Lebensbedingungen in ihrem Ort grundsätzlich zufrieden zu sein. Es fängt an beim Thema Kita und Schule. Ein Großteil der Befragten, nämlich rund 34 Prozent, antwortete auf die Frage, ob es in Wustermark und seinen Ortsteilen ausreichend Kita- und Schulplätze gibt, mit Ja. Nur 17 Prozent empfinden die Betreuung als lückenhaft. Spezielle Einrichtungen, wie etwa eine Waldorf-Kita wünscht sich nur ein geringer Teil der Befragten. Die Zahl derer, die sich für das Thema Kita und Schule nicht interessieren (rund 30 Prozent), ist fast genauso hoch wie die Zahl derjenigen, die mit den Kita- und Schulplätzen zufrieden sind. Aber auch bei den ganz Kleinen scheint es Nachholbedarf zu geben. Der Wunsch nach mehr Spielplätzen wurde auf einigen Fragebogen geäußert.

„Es wäre schön, wenn es in Priort wieder eine Gaststätte gäbe.“

Deutlich unzufriedener sind die Wustermarker aber mit den Kultur- und Freizeitmöglichkeiten in ihrer Gemeinde. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Aber auch Feste und Kulturveranstaltungen in den Ortsteilen würden sich die Befragten wünschen. Nur 13 Prozent sagen: „Ja, das Angebot ist gut“. Die Befragten wissen was ihnen fehlt.„Es wäre schön wenn es in Priort wieder eine Gaststätte gäbe“, schrieb ein Einwohner auf den Fragebogen. In Elstal wünschten sich viele eine Nutzung der Schwimmhalle im Olympischen Dorf. Die Umfrage zeigt aber auch, dass acht Prozent der Umfrageteilnehmer ihre Freizeit außerhalb von Wustermark verbringen.

Was den Wustermarkern scheinbar an Freizeitangeboten fehlt, machen gute Einkaufsmöglichkeiten wieder wett. Denn 42 Prozent antworteten auf die Frage, ob sie mit den Einkaufsmöglichkeiten in Wustermark zufrieden sind mit: „Ja, ich finde alles was ich brauche.“ Mehr regionale Produkte wünscht sich allerdings knapp ein Viertel der Befragten. Fast genauso viele, nämlich 32 Prozent, würden sich allgemein über eine größere Auswahl an Produkten freuen. Nur 5 Prozent kaufen nach eigenen Angaben gar nicht in Wustermark ein.

Beim Thema ÖPNV gehen die Meinungen auseinander

Beim Thema Verkehr, speziell der Öffentliche Personennahverkehr, sind die Wustermarker anscheinend gespalten. Denn 42 Prozent der Befragten sind der Meinung, der ÖPNV müsse besser werden. Fast genauso viele, nämlich 35 Prozent, sagen: „Ich komme überall hin.“ Für uns Grund genug, dieses Thema in einem extra Artikel am Montag noch einmal näher zu beleuchten. Mit den Straßen sind die Wustermarker hingegen zufrieden. Denn nur drei Prozent gaben an, dass das Straßennetz ausgebaut werden müsse. Anders sieht es wieder bei den Radwegen aus. Dort sind fast ein Viertel der Meinungs, es gäbe zu wenige Radwege.

Zuletzt haben wir noch gefragt, was sich die Wustermarker für die Zukunft ihrer Gemeinde wünschen. Die Antworten waren vielfältig. Ein DSL-Anschluss für Priort, keine neuen Windräder, seniorengerechte und bezahlbare Wohnungen. Aber auch solche Antworten gab es: „Wenn alles so bleibt wie es ist und nicht schlechter wird, bin ich zufrieden.“

Von Danilo Hafer

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