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Havelland Wasser- und Bodenverband Nauen zieht um
Lokales Havelland Wasser- und Bodenverband Nauen zieht um
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00:17 17.11.2015
Der Wasser- und Bodenverband entkrautet Gräben oder entfernt auch Bäume, die in die Gewässer gefallen sind. Quelle: Privat
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Nauen

Der Wasser- und Bodenverband Nauen wird im nächsten Jahr mit seiner Geschäftsstelle und dem Werkstattbereich an einen künftig gemeinsamen Standort umziehen. Das hat die Verbandsversammlung jetzt einstimmig beschlossen. Auserkoren wurde dafür ein Grundstück in Nauen, Am Schlangenhorst. „Das hat sich durch Zufall ergeben“, sagt Geschäftsführer Peter Hacke. Er war erst unlängst auf das Grundstück aufmerksam geworden, das jetzt noch einem Entsorgungsunternehmen gehört, von diesem aber nicht mehr benötigt wird.

„Die Fläche passt genau für unsere Zwecke. Es sind schon alle Gebäude vorhanden, die wir benötigen“, sagt Hacke. Auf dem einen Hektar großen Areal befinden sich eine Werkstatt mit Fahrzeughalle, eine Lagerhalle und ein Bürogebäude. Alles sei gut erhalten. Das Verwaltungsgebäude stamme von 2009. „Aber auch die anderen Gebäude sind in einem guten Zustand“, so Hacke, der deshalb nicht mehr mit unerwarteten Ausgaben rechnet.

Rund 1,1 Millionen Euro kostet die Neuanschaffung den Verband, der im Frühjahr/Sommer nächsten Jahres umziehen will. Vorher benötigt Hacke aber noch die Zustimmung der Rechtsaufsichtsbehörde. Denn bei Krediten über 300 000 Euro muss diese zustimmen. Der Verband will nämlich 800 000 Euro Kredit aufnehmen, um das Grundstück erwerben zu können. Die Eigenmittel werden mit 308 500 Euro angesetzt. Dass dadurch der Verbandsbeitrag pro Hektar für die Grundstückseigentümer steigen könnte, schließt Hacke aus. Zwar werden 18 Cent pro Hektar künftig für die Finanzierung verwendet, „aber im kalkulierten Beitrag von 10,63 Euro pro Hektar sind ohnehin bereits Sanierungsmittel für unser Gebäude in der Brandenburger Straße in Nauen enthalten. Das Geld fließt nun nicht mehr dorthin, sondern in den neuen Standort“. Der jetzige marode Verbandssitz soll nach dem Umzug verkauft werden und der Erlös zur Finanzierung mit beitragen. Eine Alternative zur Übernahme des Standortes am Schlangenhorst wäre der Neubau im Zachower Gewerbegebiet gewesen. Der würde allerdings mit 1,6 Millionen Euro zu Buche schlagen. Neben der Geschäftsstelle in Nauen unterhält der Wasser- und Bodenverband derzeit auch ein Werkstattareal in Paretz, das aber aufgegeben werden soll.

Der Verbandsbeitrag pro Hektar steigt im nächsten Jahr von jetzt 10,10 Euro auf 10,63 Euro. Anfang nächsten Jahres soll er für 2017 neu kalkuliert werden. Mit den Beiträgen finanziert der Verband Grundräumungen und Krautungen von Gewässern 2. Ordnung. 32 Mitarbeiter werden beschäftigt, mehr als 20 sind allein für die Gewässerunterhaltung zuständig.

Von den 239 000 Euro Bilanzgewinn sollen jetzt 100 000 Euro in die Anschaffung neuer Technik investiert werden, der Rest ins neue Grundstück. „Wir haben einen hohen Investitionsbedarf, die Technik ist recht veraltet“, sagt Hacke.

Von Andreas Kaatz

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