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Wasserspielplatz in der Siedlung eingeweiht

Schönwalde-Glien Wasserspielplatz in der Siedlung eingeweiht

Die Anlage an der Richard-Dehmel-Straße in der Siedlung war vorher schon der Star unter den Schönwalder Spielplätzen und eigentlich zu jeder Tageszeit gut besucht. Jetzt hat das Areal eine weitere Aufwertung erhalten: Am Freitag wurde dort ein neuer Wasserspielbereich eingeweiht. Laut Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) soll es nicht die letzte Erweiterung gewesen sein.

Schönwalde-Siedlung, Richard-Dehmel-Straße 52.6007934 13.1323407
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Quelle: Philip Häfner

Schönwalde-Siedlung. In Schönwalde-Siedlung ist am Freitagnachmittag der Wasserspielbereich auf dem Spielplatz in der Richard-Dehmel-Straße offiziell eröffnet worden. Manch einer der anwesenden Erwachsenen hat sich dabei wohl insgeheim gewünscht, die Gemeinde hätte stattdessen einen Indoorspielplatz errichten lassen, denn durch den Niederschlag war es ohnehin schon nass genug. Kurz vor der Zeremonie hatte es erneut angefangen zu regnen, so dass der Matschbereich seinem Namen alle Ehre machte.

Die Kinder aus dem Hort der Grundschule „Menschenskinder“ störte das nicht, sie probierten gleich fleißig die Pumpe und die Schleusen aus. „Der Spielplatz war vorher schon toll, aber jetzt ist er noch besser geworden“, sagte die achtjährige Josie. Auch der gleichaltrige Lovis freute sich über die Erweiterung: „Die neue Pumpe gefällt mir auf dem ganzen Spielplatz am besten.“

Die Anlage mit ihren Fischerhäusern, Holzbooten und weiner Seilbahn war schon vorher der Star unter den Schönwalder Spielplätzen. Die Kinder der benachbarten Kita „Sonnenschein“ stürmen regelmäßig die Kletterburg und selbst aus Falkensee schauen immer wieder Eltern mit ihren Sprösslingen vorbei. „Freitags trifft man sich dort, das ist schon Tradition“, erzählte Lovis.

Die Idee eines Wasserspielbereichs brachte Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) aus dem niedersächsischen Adendorf ist, einer Partnergemeinde des Schönwalder Partnerorts Wagrowiec (Polen). „In Adendorf haben sie auch einen Wasserspielplatz, aber keinen so schönen“, so Oehme. Als er sein Vorhaben 2014 erstmals in der Verwaltung vorstellte, waren aber nicht alle auf Anhieb begeistert. Eine Mitarbeiterin fragte entsetzt, wer denn künftig die ganzen dreckigen Hosen waschen würde, erinnerte sich Bodo Oehme. Dass sich die Fertigstellung fast zwei Jahre hinzog, lag aber nicht daran. Zunächst musste für die Wasserversorgung ein neuer Trinkwasseranschluss gelegt werden, weil das Wasser der Brunnenanlage laut einer Laboruntersuchung zum Zeitpunkt der Entnahme nicht der Trinkwasserqualität entsprach – es enthielt zu viel Nitrat. Dann verzögerte sich die geplante Eröffnung im Herbst 2015 weiter, weil die geplante Wasserschale aus Beton gleich zweimal defekt geliefert wurde. Stattdessen wurde nun Naturstein verwendet, was vermutlich sogar schöner aussieht

Insgesamt 21 000 Euro ließ sich die Gemeinde den Ausbau kosten. Aus Sicht von Bodo Oehme gut investiertes Geld. „Das ist der schönste Spielplatz, den wir haben“, sagte der Bürgermeister. Es ist zugleich auch der einzige in der Siedlung, dem größten Ortsteil der Gemeinde, wenn man mal von der winzigen Anlage im Waldkauzsteig absieht. „Wir werden auf dem Spielplatz in der Richard-Dehmel-Straße ganz bestimmt auch noch mehr machen“, sagte Oehme, ohne Details zu nennen. Ob er damit einen Indoorspielplatz meinte, blieb somit offen.

Von Philip Häfner

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