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Havelland „Watermark“ – Rotary lädt zum Filmbesuch
Lokales Havelland „Watermark“ – Rotary lädt zum Filmbesuch
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07:15 20.03.2018
Quelle: Archiv
Rathenow

Am 22. März ist Weltwassertag. Das ist ein Datum, dem hierzulande nicht unbedingt viel Beachtung geschenkt wird. Denn Wasser steht zur Verfügung. Zwischen 120 und 130 Liter verbraucht ein Mensch im Durchschnitt jeden Tag – in der Bundesrepublik Deutschland wohlgemerkt.

Wasser ist ein knappes Gut. Der Rotary Club Havelland möchte deshalb in Rathenow zum Weltwassertag zusammen mit dem Haveltorkino auf das Problem hinweisen, das man in Deutschland noch nicht wirklich wahrgenommen hat. Am 22. März um 19 Uhr zeigen der Club und das Haveltorkino ab 19 Uhr den Film „Watermark“. Der Eintritt ist frei. Wasser ist für Rotary eines der wichtigen Projektthemen neben dem Mammutprojekt zur Ausrottung von Polio.

Die Präsidentin des Rotary Clubs Havelland, Antje Resch, glaubt, dass nun der richtige Zeitpunkt ist, um über das Thema Wasserknappheit zu reden. „Wir haben alle mitbekommen, dass in Kapstadt in Südafrika – also in einer durchaus entwickelten Region – bald kein Trinkwasser mehr zur Verfügung stehen könnte. Das muss uns hier aufhorchen lassen.“

Auf den ersten Blick biete die Erde Wasser in Hülle und Fülle. „Dennoch haben wir Menschen nur Zugriff auf 0,3 Prozent der gesamten Süßwasservorräte auf der Erde“, so die Präsidentin des RC Havelland. Theoretisch würde diese Menge sogar ausreichen, um die gesamte Weltbevölkerung mit sauberem Wasser zu versorgen.

Doch große Unterschiede in Bezug auf die regionale und saisonale Niederschlagsmenge, auf das Bevölkerungswachstum und auf die zunehmende Verschmutzung des Wassers sowie des Klimawandels lassen es zu einer Ressource werden, die nicht allen Menschen ausreichend und in der entsprechenden Qualität zur Verfügung steht.

Das will der RC Havelland zum Thema machen und lädt alle, die das interessiert, zu Donnerstag, 22. März, ab 19 Uhr in das Haveltorkino nach Rathenow ein. Gezeigt wird der Film „Watermark“. Dazu gibt es begleitende Informationen rund um das Thema Wasser. So berichtet Elke Dartsch über den Verein „Hand in Hand“ und das Projekt „Brunnen für Gambia“.

Anhand von einem Aufsteller, den Schülerinnen und Schüler der Bürgel-Schule angefertigt haben, erhalten die Besucher einen Überblick über die Weltwassertage der Unesco. Er wurde erstmals 1993 ausgerufen. Seit 2003 wird er von UN-Water organisiert. In der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro wurde er vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 beschlossen. Seit seiner ersten Ausführung hat er erheblich an Bedeutung gewonnen.

Rotary International ist die Dachorganisation der Rotary Clubs. RI setzt sich dafür ein, dass die lebensnotwendige Ressource Wasser in den Fokus gerückt wird und die Menschen Zugang zu hygienisch einwandfreiem sowie genügend Wasser haben.

In diesem Sinne hofft Antje Resch auf viele Besucher – beim Film „Watermark“ am 22. März um 19 Uhr im Haveltorkino.

Von Joachim Wilisch

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