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Havelland Weg in Falkenrehde soll für Reiter gesperrt werden
Lokales Havelland Weg in Falkenrehde soll für Reiter gesperrt werden
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00:20 12.01.2018
Reiter gibt es viele im Havelland. Nicht alle halten sich an die Vorschriften und benutzen Wege, auf denen sie nicht mit Pferden unterwegs sein dürfen. Quelle: Andrea Müller
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Ketzin/Havel

Auf dem Verbindungsweg von Neufalkenrehde nach Stolp sollen künftig keine Reiter mehr unterwegs sein. Die Ketziner Verwaltung wird jetzt prüfen, ob dort entsprechende Verbotsschilder aufgestellt werden können. So haben es die Mitglieder des Ketziner Bauausschusses Montagabend empfohlen. Im Vorfeld hatte die Pächtergemeinschaft Falkenrehde ein Reitverbot für besagten Bereich gefordert. Es gab dazu im November 2017 einen Vor-Ort-Termin mit dem Ordnungsamt der Stadt, der Straßenverkehrsbehörde (die ist für die Beschilderung zuständig) und der Jagdpächtergemeinschaft.

Wie der Falkenrehder Landwirt und Ausschussmitglied Jürgen Schöttler erklärte, würden die Reiter nach wie in dem Bereich wild über Acker und Wiesen reiten. „Sie reiten sogar illegaler Weise über den Deich. Es muss endlich was dagegen unternommen werden.“ Schöttler bedauerte wie auch Bürgermeister Bernd Lück, dass trotz mehrerer Gespräche in den letzten zwei Jahren die Reitehrhöfe in der Region Paretz/Falkenrehde nicht bereit sind, die bei ihnen stehenden Pferde mit Nummern und farblich zu kennzeichnen, was dazu führen würde, dass die Sünder leichter festgestellt werden könnten.

Auch aus Sicht der Jäger, so Jürgen Schöttler, würde es immer wieder Beschwerden über Reiter geben, die sehr oft freilaufende Hunde bei sich hätten, die die Wildruhezonen stören würden. „Außerdem beschneidet das Reiten in diesem Gebiet das uneingeschränkte Jagdausübungsrecht des Jagdpächters auf diesen Flächen“, heißt es in dem Antrag der Pächtergemeinschaft Falkenrehde. Ein von der Verwaltung und den Stadtverordneten initiiertes Reitwegekonzept ist bisher nicht zustande gekommen.

Von Jens Wegener

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