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Wehren sollen besser in den Wald kommen

Amt Rhinow beantragt Fördergeld Wehren sollen besser in den Wald kommen

Das Amt Rhinow möchte Waldwege verbessern und so den Brandschutz im Wald verbessern. Bisher hatten Feuerwehrleute häufig Probleme, mit schweren Fahrzeugen die matschigen Wege zu passieren. Für 100 000 Euro könnte nun der Alte Schönholzer Weg ausgebessert werden.

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Der Alte Schönholzer Weg soll ausgebessert werden.

Quelle: n. stein

Rhinow. Das Amt Rhinow möchte Waldwege verbessern und so den Brandschutz im Wald verbessern. Dafür soll Fördergeld beantragt werden.

Besonders bei großer Trockenheit besteht die Gefahr von Waldbränden. Auch können jederzeit Unfälle passieren im Wald. Um Verletzten möglichst schnell helfen zu können, hat die Forstverwaltung ein System von Rettungspunkten entwickelt. Doch es nutzen die besten Vorkehrungen nichts, wenn Rettungskräften sprichwörtlich unüberwindbare Hindernisse im Weg liegen. Besonders Feuerwehrleute haben Probleme mit Waldwegen, die sie im Erstfall nicht nutzen können, weil sie zerfahren und mit Fahrzeugen nur noch schwer oder gar nicht mehr passierbar sind.

Fördermittel vom Land

Das Land Brandenburg unterstützt deshalb den Waldbrandschutz. Zu Instandsetzung von Wegen, die für die Waldbrandbekämpfung benötigt werden, stellt das Land Fördermittel zu Verfügung. Gefördert werden solche Instandsetzungsarbeiten in voller Höhe der entstehenden Kosten bis maximal 100 000 Euro. Antragsberechtigt sind Eigentümer von Waldwegen, aber auch Eigentümer von Waldwegen begünstigter Waldflächen.

Die Fördermöglichkeit zur Instandsetzung von Waldwegen für den Waldbrandschutz nutzen möchte das Amt Rhinow für seine Gemeinden. Als erstes kommunales Gremium hat die Gemeindevertretung Gollenberg beschlossen, beim Landwirtschafts- und Forstministeriums einen 100 000 Euro Förderung zu beantragen. Beantragt wird das Geld für vier Waldwege.

Weg führt durch mehrere Gemeindegemarkungen

„Für 100 000 Euro können etwa vier Kilometer Waldwege hergerichtet werden“, erläuterte Ordnungsamtsleiter Michael Mirschel den Abgeordneten den möglichen Umfang der Instandsetzungsarbeiten für den vorbeugenden Waldbrandschutz im Gemeindegebiet. Einen Förderantrag stellen wird die Gemeinde aber nur, wenn zuvor eine vom Fördermittelgeber verlangte 12-jährige Unterhaltung der instandgesetzten Wege gesichert ist. Gemeindewille ist, dass die Eigentümer der an den Wegen grenzenden Waldflächen diese Unterhaltung übernehmen. Eine gewisse Bereitschaft dazu sei zu erkennen, nennt Amtsdirektor Jens Aasmann als Ergebnis einer Beratung drei Eigentümern größerer Waldflächen.

Der Alte Schönholzer Weg gehört zu den Waldwegen, den die Gemeinde mit Hilfe der Förderung instandsetzen möchte. Der Alte Schönholzer Weg führt durch mehrere Gemeindegemarkungen. Soll versucht werden den Weg komplett herzurichten, müssen dafür auch Seeblick und Havelaue Förderungen beantragen. Die Gemeindevertretung Seeblick hat das Thema Waldwegeinstandsetzung am 5. März auf der Tagesordnung.

Von Norbert Stein

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