Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Weichen für neue Kita sind gestellt
Lokales Havelland Weichen für neue Kita sind gestellt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:36 09.08.2015
Wo heute das große Klettergerüst steht, soll im kommenden Jahr die neue Kita gebaut werden. Quelle: M. Kniebeler
Anzeige
Rathenow

Seit der frohen Botschaft, dass die Finanzierung eines Kita-Neubaus in Rathenow gesichert ist, wird in der Rathenower Bauverwaltung intensiv an der Realisierung des Vorhabens gearbeitet. Bereits geklärt ist die Frage, wo der Neubau hinkommt. Zwar steht schon lange fest, dass auf dem Gelände der Kita Olga Benario in der Saarstraße gebaut werden soll. Aber dort standen zwei Varianten zur Auswahl, beide sind nicht unproblematisch.

Für das eine Areal unweit vom Schleusenkanal hatte eine Bodenuntersuchung wegen des schwammigen Baugrund aufwendige Fundamentarbeiten in Aussicht gestellt – Mehrkosten: rund 400000 Euro. Ungefähr dieselbe Summe muss aufgebracht werden, um die zweite zur Wahl stehende Fläche bebaubar zu machen – was nun geschehen soll. Das rund 1300 Quadratmeter große Areal liegt, wenn man von der Saarstraße kommt, vor den alten Kitagebäuden und erstreckt sich bis hinunter zum neuen Uferweg am Schleusenkanal. Weil hier zu DDR-Zeiten eine Holzkistenfabrik stand, wurde der Boden verunreinigt. Das Abtragen und Entsorgen des belasteten Bodens sowie die Neumodellierung des Geländes verursacht die genannten Mehrkosten.

Land übernimmt Mehrkosten

Das Land hatte im vergangenen Monat zugesagt, diese Mehrkosten zu übernehmen und auch für einen fehlenden Eigenanteil der Stadt aufzukommen. Damit geht das knapp zwei Millionen teure Projekt nach Auskunft von Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus nun in die Planungsphase. Der Planungsauftrag soll in Kürze ausgeschrieben, der Auftrag binnen der gesetzlich vorgeschriebenen Pflicht vergeben werden. Die Planung werde dann bis Anfang des kommenden Jahres stehen, so Remus. Der eigentliche Bau beginne im Juni 2016, im Sommer des darauffolgenden Jahres werde, wenn alles nach Plan laufe, die Kita in Betrieb genommen.

Wie genau das Gebäude aussehen wird, ist Aufgabe der Planer. Die werden eng mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung und vor allem der Kita Olga Benario zusammenarbeiten, um den Bau so praxistauglich wie möglich zu gestalten. Klar ist, dass die Kita barrierefrei und in ihr Platz genug sein wird, um mindestens 50 Kinder zu betreuen.

Platz für 50 Kinder

Die neue Kita soll auf einem 1300 Quadratmeter großen Grundstück neben der Kita Olga Benario in der Saarstraße entstehen. Der Neubau muss Platz bieten für die Betreuung von rund 50 Kindern.

Der Bau wird benötigt, um dem Rechtsanspruch von Eltern mit Kindern unter drei Jahren auf einen Kitaplatz gerecht zu werden.

Ursprünglich sollte der Bau 1,5 Millionen Euro kosten. Wegen der Bodenprobleme wird das Vorhaben um 400 000 Euro teurer. Insgesamt will das Land den Kita-Neubau mit rund 1,55 Millionen unterstützen, die Stadt steuert 350 000 Euro bei.

Von Markus Kniebeler

Havelland Beschilderung im Amt Nennhausen - Künftig bessere Wanderwege

Wanderer suchen im Bereich vom Amt Nennhausen noch vergebens ausgewiesene Routen. Eigentlich sollte dieses Projekt schon viel weiter sein, bekennt Amtsdirektorin Angelika Thielicke. Die Gemeinde Stechow-Ferchesar stellte bereits vorgefertigte Schilder zur Verfügung. Angebracht ist aber noch kein Schild.

09.08.2015
Havelland Fraktionen äußern sich zu geplantem Asylheim in Schönwalde - Gemeinsame Erklärung

Die Fraktionen der Schönwalder Gemeindevertretung haben eine gemeinsame Erklärung zum geplanten Flüchtlingsheim im Erlenbruch von Schönwalde verabschiedet. Daran sprechen sie sich für die Unterstützung von Flüchtlingen und gegen jegliche Gewalt aus, geben aber auch zu bedenken, dass das Heim zu groß und zu abgelegen sei.

09.08.2015
Havelland Havelland: Polizeibericht vom 6. August - Betrunkene stürzt mit Fahrrad

In der Bahnstraße in Brieselang stürzte ein 60 Jahre alte Frau mit dem Fahrrad hin. Als die herbeigeeilten Retter ihr helfen wollten, wurden sie von der Frau wüst beschimpft. Sie wollte weiter fahren. Da wurde die Polizei gerufen. Weil die Frau nach Alkohol roch, musste sie pusten. Der Test ergab 2,1 Promille.

06.08.2015
Anzeige