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Havelland Weihnachtsausstellung im Kulturzentrum
Lokales Havelland Weihnachtsausstellung im Kulturzentrum
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13:45 24.11.2017
Marianne Erler und ihre Tochter Stephanie Krause lockern als Duo Land-Art mit ihren Keramiken die Ausstellung der Bilder ein wenig auf. Quelle: Bernd Geske
Rathenow

Wer zu spät kam, den bestrafte der Andrang. Die Künstler der Region haben in diesem Jahr so viel Interesse an der Weihnachtsausstellung im Kulturzentrum Rathenow gezeigt, dass acht Anfragen abgewiesen werden mussten, die nach dem Meldeschluss Ende Oktober eingingen. 28 Künstlerinnen und Künstler zeigen nun seit der Eröffnung am Donnerstagabend im Foyer und den unteren Fluren des Hauses ihre Werke. Bis zu vier Bilder pro Aussteller werden erlaubt, damit möglichst viele vertreten sein können.

Eine einzige Ausnahme von dieser Regel hat sich das Kulturzentrum in diesem Jahr erlaubt: Weil das neu hinzu gekommene Duo Land-Art mit seinen Keramik-Arbeiten für eine willkommene Abwechslung inmitten der Bilderwelten sorgt, hat man sich hier großzügig gezeigt. Sechs Vitrinen und eine große gläserne Säule durften Mutter Marianne Erler und Tochter Stephanie Krause füllen. Eingestellt haben sie verrückte Vögel (Foto), seltsame Fische, kuriose Zwerge und noch viele Hingucker mehr.

Die Weihnachtsausstellung im Kulturzentrum finde nach der Neueröffnung des Hauses im Jahr 2004 nun schon zum 14. Mal statt, hob Geschäftsführerin Bettina Götze in ihrer Begrüßungsrede hervor. Es sei schön festzustellen, dass sie zu einer Tradition geworden sei. Sie dankte den Ausstellern für ihre Werke und vermerkte, neben bekannten Namen seien diesmal auch viele neue Künstler dabei. Es seien nicht wenige vertreten, die sonst eher „im Stillen“ für sich alleine arbeiten. Hier werde ihnen nun die Chance geboten, sich einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Seit vielen Jahren schon dabei sind unter anderem Detlef Frenkel, Mina Kopp, Fred Georg Machan, Ursula Ramlow, Helga Thutewohl und Harald Trinkl. Erstmals zu sehen sind Bilder der beiden jugendlichen Schwestern Elisa und Julia Adam, von Ulrich Büllhoff und Gunter Hillbrandt. Grundsätzlich ist es bei Ausstellungen im Kulturzentrum immer vorgesehen, dass einige Werke gekauft werden können. Die Weihnachtsausstellung macht eine Ausnahme, weil hier viele Stücke zum Kauf angeboten werden. Sie ist eben ausdrücklich dazu gedacht, dass Besucher in der Adventszeit noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk erwerben können.

Daniel Schröder macht wiederum eine Ausnahme, weil er nur ein Bild zeigt, das zudem unverkäuflich ist. Man sollte wissen: Er wird im Januar an gleicher Stelle eine Einzelausstellung haben. Martina Haake, die vier Bilder zeigt, dankte dem Kulturzentrum, als „Teil eines Ganzen“ an der Ausstellung teilnehmen zu dürfen. Und sie lobte: „Die Weihnachtsausstellung ist eine wertvolle Tradition des künstlerischen und menschlichen Begegnens.“

Von Bernd Geske

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