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Feuerwehr lässt am See die Flammen lodern

Weihnachtsbaumverbrennen in Premnitz Feuerwehr lässt am See die Flammen lodern

Das alljährliche Premnitzer Weihnachtsbaumverbrennen hat am Sonnabend am Ufer des Sees stattgefunden. Wie immer begleitet von der Feuerwehr, hat Bürgermeister Roy Wallenta den Brand entfacht. Zum letzten Mal hat er diese Handlung vollzogen, denn nach der Wahl im April endet seine Amtszeit am 31. August.

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Am Premnitzer See haben Mitglieder der Feuerwehr ausrangierte Weihnachtsbäume verbrannt.

Quelle: Uwe Hoffmann

Premnitz. „In diesem Jahr stimmt auch die Kulisse“, fand Roy Wallenta. „Es ist kalt und sogar der See hat eine dünne Eisdecke.“ Am Samstag entzündete er zum letzten Mal in der Funktion als Bürgermeister am Premnitzer See einen großen Haufen mit den Weihnachtsbäumen, welche die Freiwillige Feuerwehr in den letzten Tagen an den Premnitzer Straßen eingesammelt hatte. Es kamen genug Bäume zusammen, so dass die vielen Premnitzer genug Zeit hatten, die Stimmung bei Bratwurst vom Grill und Glühwein zu genießen. Die Musik aus der Konserve lieferten die Mitglieder der Feuerwehr. In seiner Ansprache ging der Bürgermeister auch auf die Vorkommnisse der Silvesternacht in Köln ein. „Solche Ereignisse sind nicht duldbar“, so Wallenta. „Aber wir sollten uns nicht verrückt machen lassen. Wie sind hier in Premnitz und nicht in einer Großstadt wie Köln.“

Vorbereitung der Buga hat zweite Amtszeit des Bürgermeisters geprägt

Bei seiner Ansprache fasste sich Roy Wallenta recht kurz. Im Gespräch verwies er noch einmal auf wichtige Höhepunkte im abgelaufenen Jahr. „Ich bin sicher, jeder investierte Euro war gut investiert“, lautete sein Fazit der Buga. Die Vorbereitungen auf diese Gartenschau in der Havelregion seit 2007 prägten eine Amtsperiode des Bürgermeisters, dessen Amtszeit am 31. August endet. Erfreut war er über die Realisierung des Abrisses des ehemaligen Viskose-Werkes, der den vorläufigen Schlusspunkt der Revitalisierung des Industrieparks Premnitz bildet und so Chancen für mögliche Neuansiedlungen eröffnet. Premnitz feierte im letzten Jahr auch 100 Jahre Industriestandort.

Die Mitglieder der Premnitzer Feuerwehr rückten im letzten Jahr zu insgesamt 94 Einsätzen aus. Das bedeutet eine Steigerung um ein Viertel im Vergleich zum Jahr 2014. Zu den Großeinsätzen zählten der Brand der Firma Relux im Industriegebiet am 26. Mai mit über 150 Einsatzkräften aus der Region, der Brand der alten Premnitzer Kita am 23. Mai sowie die Unterstützung der Rathenower Feuerwehr beim Sturm am 13. Juni. Ein Problem sind die Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen im Industriegebiet. Auch technische Hilfeleistungen nehmen immer mehr zu.

Von Uwe Hoffmann

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