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Havelland Weihnachtskrippen aus aller Welt
Lokales Havelland Weihnachtskrippen aus aller Welt
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18:26 25.11.2016
Heinz-Walter Knackmuß mit einer Perlmutt-Krippe, die er aus Bethlehem mitgebracht hat. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Mit dem 1. Advent kommt wieder die Zeit, in der Heinz-Walter Knackmuß eine Auswahl seiner Weihnachtskrippen in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zeigt. Der Vorsitzende des Förderkreises zum Wiederaufbau der Kirche hat in mittlerweile fast 20 Jahren mehr als 100 Krippen zusammengetragen. Viele stammen aus Deutschland und Staaten Europas. Nicht wenige sind aber auch aus fernen Ländern nach Rathenow genommen.

Den weitesten Weg hat eine Krippe aus Nepal genommen

Wunderschön ist die Krippe aus Perlmutt (Foto), die Heinz-Walter Knackmuß aus Bethlehem mitgebracht hat, als er mit seiner Frau dort die Geburtskirche besuchte. Den weitesten Weg hatte eine Krippe aus Nepal, wo es nur wenige Christen gibt. Ihre Figuren sind auf asiatische Art gewandet. Klein, handlich und stabil ist eine Krippe von Kopten in Ägypten. Eine echte Miniatur ist die Krippe in einer Walnussschale aus dem Erzgebirge. Die neuste Erwerbung ist eine Krippe aus Sizilien, hergestellt aus der Lava des Vulkans Ätna. Das jüngste Geschenk ist eine Krippe, die der Rathenower Siegfried Bartel einst gebaut hat. Ein Förderkreismitglied, das in diesem Jahr verstorben ist.

80 Exemplare seiner Krippensammlung hat Heinz-Walter Knackmuß in diesem Jahr ausgewählt, um sie im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu zeigen. Eröffnet wird die Ausstellung am 26. November um 14 Uhr mit einer Andacht von Pfarrer Andreas Buchholz. Zur Umrahmung singt die Sopranistin Annett Neumann, begleitet von Hanna Seefeld. Besucht werden kann die Präsentation zu den üblichen Winter-Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 16 Uhr sowie sonnabends, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Anstoß war ein Bericht über eine Krippenausstellung in Regensburg

Es ist ein frappierend naheliegender Grund, der Heinz-Walter Knackmuß dazu gebracht hat, Weihnachtskrippen zu sammeln. Als er 1996 – im Gründungsjahr des Förderkreises – in Süddeutschland war, so berichtet er, habe das Radio über eine Krippenausstellung in Regenburg berichtet. Das habe ihn auf den Gedanken gebracht, Weihnachtskrippen zusammenzutragen, um sie zu Hause in der Kirche auszustellen und so Leute ins Gotteshaus zu locken. Mit der damals noch bescheidenen Zahl von zehn Exemplaren hat er 1997 seine erste Ausstellung gestartet.

Davon inspiriert, haben ihm im Laufe der Jahre viele Menschen weitere Weihnachtskrippen geschenkt. So etwa die Hälfte der heutigen Zahl ist ihm als Geschenk übereignet worden. Eine Frau aus der niederländischen Partnergemeinde hat sich dabei als besonders spendabel erweisen. „Ich möchte jetzt aber keine weiteren Krippen mehr haben“, bittet Heinz-Walter Knackmuß zu übermitteln, „ich habe keinen Platz mehr und ich bin auch gar kein Sammler.“ Nur, wenn es um den Förderkreis geht. Eine Lieblingskrippe hat er aber doch: Es ist ein kleines rundes Teil aus Böhmen. „Spülmaschinenfest!“, lobt der Eigentümer – er kann seine berufliche Vergangenheit als Hygienearzt einfach nicht verleugnen.

Von Bernd Geske

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