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Basargefühl in der Slawenburg

Weihnachtsmarkt in Liepe Basargefühl in der Slawenburg

Auf dem Weihnachtsmarkt in Liepe herrschte eine etwas andere Atmosphäre als auf den gleichartigen Veranstaltungen in der Region. Er fand in der von hohen Bretterwänden eingefassten Slawenburg statt, die zur Laga 2006 errichtet worden war. Inmitten von zahlreichen bunten Kreativangeboten machte sich prickelndes Basargefühl breit.

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Dem Weihnachtsmann hat das Geschehen in der Slawenburg gut gefallen.

Quelle: Norbert Stein

Liepe. In der Mitte ein großer geschmückter Tannenbaum und unter den Seitenrängen angeordnete Stände mit allerlei Angeboten, das bescherte Liepe im Amt Nennhausen am Samstag einen romantischen Weihnachtsmarkt. Für das richtige Ambiente sorgte schon allein die zur Landesgartenschau 2006 aus Holz errichtete Slawenburg im Gutspark. Zahlreiche Akteure zeigten zudem ein abwechslungsreiches Programm. Über eine Holzbrücke kam der Weihnachtsmann in die Slawenburg und rief: „Oh, das ist aber alles schön hier!“ Er blieb keine Minute allein. Kinder kamen, sagten Gedichte auf und begleiteten ihn bei seinem Rundgang durch die sich zunehmend mit Besuchern füllende Slawenburg. Justus und Willy schauten dem vorweihnachtlichen Treiben geduldig von ihrer Box aus zu. Das Eselspaar vom Gutshof genoss die Streicheleinheiten, die Besucher ihnen angedeihen ließenh.

Märchenerzähler Tobias Nandelstedt trug Geschichten vor

Hinter einem Vorhang saßen Mädchen und Jungen auf Bänken. Sie lauschten den Geschichten, die vorgetragen wurden vom Märchenerzähler Tobias Nandelstedt. Der Chor vom Gastgeberverein „Leben aus der Mitte“ sang vorweihnachtliche Lieder. Künstler, Handwerker und Händler sorgten an über 20 Ständen mit Filzsachen, Naturkosmetik, Holzartikeln und weiteren kreativen Angeboten für eine Basaratmosphäre in der Slawenburg. An einem Pfahl hängten aus Naturmaterial gefertigte Kreise mit Gespinsten aus Federn und Steinen. „Das ist ein Traumfänger“, erklärte Britta Golze an ihrem Stand. „So, so“, meinte ein Mann und bekam weitere Aufklärung. „Einen Traumfänger hängt man sich über das Bett“, erläuterte Britta Golze eine alte Sage der Indianer. „Die guten Träume kommen durch das Gespinst hindurch, die schlechten Träume bleiben darin hängen und kommen nicht heran an den Menschen.“ Britta Golze aus Damme beschäftigt sich in ihrer Freizeit mit der Geschichte von Naturvölkern. So ist sie auch auf die Idee gekommen, Traumfänger und indianischen Schmuck anzufertigen. Beruflich arbeitet sie als Heilerzieherin.

Der Weihnachtsmarkt in der Slawenburg offerierte seinen Besuchern viele solcher Geschenkangebote, so auch von Christian Gerth aus Buschow in Handarbeit angefertigte kleine Weihnachtskrippen. Der Verein Leben aus der Mitte lockte die Besucher zur Verkostung von Schokoladenlikörcreme und einem aus Spitzwegerich, Rotklee und anderen im Lieper Gutspark wachsenden Pflanzen herstellten Kräuterlikör.

Von Norbert Stein

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