Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Weinberg-Wege werden erneuert
Lokales Havelland Weinberg-Wege werden erneuert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 01.11.2013
Anzeige
Rathenow

Von den Wegen auf dem Rathenower Weinberg ist derzeit nicht allzu viel zu sehen. Die meisten sind unter einer Schicht bunten Herbstlaubs verborgen. Und dort, wo die Laubdecke Lücken hat, kommt die wassergebundene Oberfläche zum Vorschein. Ein glatter Belag, relativ eben, wenige Löcher. Eigentlich machen die Wege noch einen ganz guten Eindruck.

Dennoch wird in den kommenden Monaten rund eine Million Euro ausgegeben, um die Wege zu erneuern. Der Grund: Wenn im Bugajahr 2015 täglich tausende Besucher auf dem Weinberg unterwegs sein werden, bedarf es belastungsfähiger Strecken. Deshalb erhalten die Wege eine Asphaltoberfläche.

Doch mit der Millionen-Investition wird noch ein anderes Ziel verfolgt: Die Wegeführung auf dem rund 15 Hektar großen Gelände zwischen Bismarckturm und Havelweg soll klarer und übersichtlicher werden. Bislang schlängeln sich verschiedene Pfade über das Gelände. Manche laufen nebenein ander her, andere führen durch wenig attraktive Areale. Um Struktur in den Wirrwarr zu bringen,. werden rund 800 Meter Wege zurückgebaut, 170 Meter werden neu angelegt. Heute Abend wollen die Stadtverordneten den Auftrag vergeben, noch in diesem Herbst soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Ebenfalls heute vergeben wird der Auftrag zur Neugestaltung des Geländes rund um den Bismarckturm. Dieses soll neben dem Areal am Schwedendamm und der Fußgängerbrücke zum Weinberg die dritte Attraktion am Buga-Standort Rathenow werden. Am Turm selbst muss nicht viel getan werden, denn die Komplettsanierung des denkmalgeschützten Bauwerks liegt erst ein paar Jahre zurück. Aufgewertet wird das Gelände drumrum. Die alte Sandgrube etwa, die derzeit nicht mehr ist als ein mit Gestrüpp überwuchertes Loch, wird in eine aufwändige Spiellandschaft umgebaut, in der Kinder und Jugendliche nach Herzenslust herumtollen können.

Diejenigen, die aus dem Alter des Tobens heraus sind, haben die Möglichkeit, eine entspannte Rast einzulegen. Am Fuße des Bismarckturms wird zu diesem Zweck eine Plattform angelegt, die wie eine Terrasse in die Spiellandschaft hineinragt. Auf dieser Sonnenterrasse können Gäste sich bewirten lassen und haben gleichzeitig das Treiben auf dem Spielgelände immer im Blick.

Die vorbereitenden Arbeiten an einer anderen Terrassenanlage haben bereits begonnen. Dort, wo der alte Weinbergfriedhof endet und in das Rhododendrontal übergeht, das im Jahr der Landesgartenschau angelegt wurde, sind Fäll- und Auslichtungsarbeiten im Gange. Später soll die Terrassenform dieses Geländeabschnitts herausgearbeitet werden.

Viele der vor knapp zehn Jahren gepflanzten Büsche des Rhododendrontals stehen noch – allerdings fehlt es an professioneller Pflege. Das wird sich ändern: Im kommenden Frühjahr wird dieser Teil des Geländes vom Wuppertaler Gartenbauarchitekten Bruno Leipacher, einer der angesehenen Rhododendronexperten des Landes, umgestaltet. Die vorhandenen Pflanzen werden in Form gebracht und durch gezielte Neupflanzungen ergänzt. Die Besucher, die über die Bugabrücke auf das Weinberggelände gelangen, tauchen dann gleich ein in ein duftendes und blühendes Paradies.

Von Markus Kniebeler

Der Westen Brandenburgs, genauer die Region um Strohdehne, ist ein Paradies für Sternengucker: So dunkel wird es nirgendwo sonst in Deutschland. So dunkel, dass sich der Naturpark Westhavelland mit einem neuen Attribut schmücken will: Sternenpark. Über die Bewerbung wird vermutlich Anfang 2014 entschieden.

01.11.2013
Havelland Künstlergruppe hat in Falkenhorst ein riesiges Bild an einen Neubau gemalt - Alles Fassade

Wer durch die Coburger Straße im Falkenseer Wohnviertel Falkenhorst läuft, muss nun zweimal hinschauen. Täuschend echt sind die gemalten Fenster und Menschen an der Fassade des Neubaublocks. Auf 200 Quadratmetern haben Künstler die Wand bemalt.

30.10.2013
Havelland Grundschüler besichtigten im MAZ-Zeitungsflirt-Projekt das Staakener Wasserwerk - Der Rest ist Brühe

Wasser ist schon an sich eine recht farblose Angelegenheit - und im Wasserwerk sieht man gleich gar keins. Nur Rohre. Die Tanks sind unter der Erde, hinter Wänden. Die Schüler der Schönwalder Grundschule "Menschenskinder" haben dehalb umso mehr Interview-Fragen an den Technologen Oliver Reichel gestellt.

01.11.2013
Anzeige