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Weinberg-Brücke vor der Öffnung

Neuer Zaun im Optikpark fast fertig Weinberg-Brücke vor der Öffnung

Die Weinberg-Brücke ist für die Öffentlichkeit noch gesperrt. Doch das wird sich bald ändern. Die Arbeiten an dem Zaun, der das Optikparkgelände nach Süden abgrenzt, sollen Ende der Woche abgeschlossen werden. Läuft alles nach Plan, wird die Brücke am Freitagvormittag gegen 11 geöffnet.

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Der Zaun auf der Südseite des Optikparks steht. Wo die Lücke klafft, wird noch ein Eingangstor mit Kasse installiert.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Wer die Buga nicht besucht hat und auch jenen Tag im Oktober vergangenen Jahres verpasst hat, als die Weinberg-Brücke für ein paar Stunden öffentlich zugänglich gemacht wurde, der wird das 10-Millionen-Euro-Bauwerk nur aus der Ferne kennen. Denn während der Buga war die Brücke nur mit Gartenschau-Ticket zu betreten. Und seit dem Ende der Buga ist der Übergang wegen Rück- und Umbauarbeiten gesperrt.

Zu diesen Arbeiten zählt der Bau eines Zaunes am Südrand des Optikparks. Der ist nötig, um das Optikpark-Gelände abzugrenzen von der öffentlichen Brückenzuwegung. Der Weg vom Schwedendamm zur Brücke wird künftig von Zäunen gesäumt sein. Auf der einen Seite sind es die Sportanlagen des BSC und die Tennisplätze, die vor öffentlichem Zutritt geschützt werden. Auf der anderen Seite ist es der eintrittspflichtige Optikpark, der abgegrenzt werden muss.

Der stabile Stabgitterzaun ist mittlerweile fast komplett, nur noch einige Zaunelemente müssen montiert werden. Er erstreckt sich von der Erdskulptur am Brückenabgang bis zum Rolfschen Fernrohr. Dort geht er über in den Zaun, der den Sportplatz des BSC vor unbefugtem Betreten schützt.

Um es Besuchern des Optikparks zu ermöglichen, das Gelände auf der Südseite zu verlassen und über die Brücke auf den Weinberg zu gelangen, wird gegenüber der Tennisanlage ein Tor eingerichtet. Das soll nicht nur als Ausgang aus dem Optikpark dienen, sondern auch als Eingang. Am Tor wird eine Kasse installiert, an der Besucher, die vom Weinberg kommen, ein Ticket für den Optikpark erwerben können. Außerhalb der Saison bleibt dieses Tor natürlich verschlossen.

Der ehemalige Haupeingang zum Buga-Gelände am Friedhof ist abgebaut

Der ehemalige Haupeingang zum Buga-Gelände am Friedhof ist abgebaut. Von hier wird man künftig ungehiindert auf die Weinberg-Brücke gelangen.

Quelle: Markus Kniebeler

Eine Besonderheit stellen künftig die Farbformen auf der Südseite des Optikparks dar. Die sind durch die genannten Zäune und den öffentlichen Weg abgetrennt vom eigentlichen Optikparkgelände. Erreicht werden können sie künftig nur noch über den Havel-Altarm mit Flößen, die wie bisher zwischen dem Anleger am Weißen Café und dem Anleger nahe Hellers Loch hin und her pendeln. Wer von den Farbformen genug hat, kann per Floß wieder zurück zum Weißen Café. Oder er verlässt das Gelände auf der Nordseite durch ein Drehkreuz, das eigens zu diesem Zweck installiert wird.

Der Zaun auf der Weinbergseite im Bereich des ehemaligen Buga-Haupteingangs ist übrigens bereits abgebaut worden, sodass man auch von dieser Seite ungehindert auf die Weinberg-Brücke gelangt. Der Zaun mit Eingangstor wird rund 50 Meter in Richtung Rhododendrontal zurückverlegt. Die Pfosten stehen schon, in den kommenden Tagen werden die Zaunelemente montiert. Der Weinberg darf derzeit aber noch nicht betreten werden, weil der Buga-Zweckverband noch mit Rückbauarbeiten beschäftigt ist. Spätestens am 31. Dezember muss der Zweckverband das Gelände an die Stadt zurückgegeben haben.

Weinbergbrücke frei

Die rund 330 Meter lange Rathenower Weinbergbrücke verband während der Gartenschau die beiden Buga-Areale Weinberg und Optikpark. Weil die Brücke Teil des Buga-Geländes war, konnte sie nur betreten, wer eine Eintrittkarte gelöst hatte.

Das Land Brandenburg hat den Bau der Brücke mit rund 9 Millionen Euro unterstützt. Das Geld wurde unter der Bedingung ausgereicht, dass die Brücke nach der Buga öffentlich zugänglich gemacht werden muss.Zu diesem Zweck wurde der Buga-Zaun auf der Weinbergseite zurückverlegt. Auf der Optikparkseite musste dagegen ein neuer Zaun gebaut werden, um den eintrittspflchtigen Bereich von der öffentlichen Zuwegung abzutrennen.

Von Markus Kniebeler

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