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Havelland Weiße Spitzenträume
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02:15 10.02.2016
Ein Hingucker war die Brautmodenschau mit den Trends für Sie, Ihn und die Blumenkinder. Quelle: Ulrike Gawande
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Paaren im Glien

Spitze ist bei Brautkleidern in dieser Saison angesagt, verrät Monique Muschalek. Sie hat nicht nur am vergangenen Wochenende im Auftrag des MAFZ in Paaren im Glien die bereits fünfte Hochzeits- und Festmesse organisiert, sondern ist auch Inhaberin des kleinen, aber feinen Brautmodeladens „Hochzart“ in Halbe, deren Modelle auf der Messe bei einer Modenschau gezeigt wurden.

„Früher waren zu Hochzeiten besonders schulterfreie Kleider gefragt“, erinnert sich Monique Muschalek, jedoch haben sich heute die Größen der gekauften Kleider deutlich verändert. Ging früher bevorzugt Kleidergröße 36 oder 38 über den Ladentisch, sind es nun durchschnittlich ein paar Größen mehr.

Auf der Suche nach ihrem Traumbrautkleid ist im MAFZ Jenny Schröder, die aufgeregt ihrer freien Trauung im Sommer entgegenfiebert. „Ich habe noch kein Kleid, aber immerhin eine Vorstellung, wie es aussehen soll“, berichtet die junge Berlinerin, die sich Mutter und Schwester als beratende Messebegleitung mitgebracht hat. „Wir waren schon ein wenig gucken“, so die zukünftige Braut, die sich ihr Kleid im Vintagestil mit Spitze vorstellt. Nur der Bräutigam darf das Kleid vorher traditionell nicht zu Gesicht bekommen.

Trotzdem sind viele angehende Ehemänner unter den Besuchern der Messe, die erstmals an zwei Tagen, und statt im Februar im Oktober stattfindet. „Das ist der bessere Termin, weil die Brautpaare entscheidungsfreudiger sind“, weiß Organisatorin Monique Muschalek.

So müssen auch Nadine Rathsack und René Tiefert noch einige Entscheidungen treffen. Sie wissen bisher nur, dass ihre Hochzeit frühestens im kommenden Jahr stattfinden soll. „Wir wollen uns heute einmal umgucken“, erzählt das Päarchen, das mit dem kleinen Sohn aus Potsdam gekommen ist. Begeistert mustern sie die ausgestellten Kleider. „Ich wünsche mir ein schulterfreies Kleid“, verrät die zukünftige Braut und deutet auf ein zauberhaftes weißes Modell. Partner René Tiefert wirkt noch nicht ganz überzeugt: „Das wichtigste ist aber, dass es ihr gefällt.“

Auf Ideensuche ist auch die fünfköpfige Familie Tjaben/Rosinski aus Potsdam, deren Hochzeitstermin für den Oktober geplant ist. „Wir suchen ein paar Inputs für unsere standesamtliche Trauung.“ Und für das Brautkleid. „Lang und klassisch soll es sein“, ist sich Susanna Tjaben sicher. Wie genau es aussehen soll, mache sie aber davon abhängig, was ihr stehe. Gemeinsam mit ihren kleinen Töchtern nimmt sie die Modelle der verschiedenen Brautmoden-Aussteller der Region in Augenschein.

Aber nicht nur die Brautmode stößt bei den Besuchern auf großes Interesse, sondern auch das Angebot von Fotografen, Pyrotechnikern – für das krönende Hochzeitsfeuerwerk – , Juwelieren, Musikern und Konditoren. „Der Trend geht zu höheren Hochzeitstorten“, so Annette Stiffel von Annetts Sugar Art aus Leegebruch. Da der kulinarische Höhepunkt einer jeden Hochzeit aber nicht nur gut aussehen, sondern auch schmecken soll, rät sie den Kunden, lieber etwas mehr Geld auszugeben. Ihr Tipp für die Torte ist: Vanille-Tonkabohnen-Sahne auf Passionsfrucht.

Für eine rundum-Sorglos-Hochzeit kann auch der Dienst einer Hochzeitsplanerin in Anspruch genommen werden. „Von Trauungen auf Schlössern bis zu Hochzeiten im Gothic-Style habe ich schon alles erlebt.“ Claudia Seibt, Weddingplanerin aus Schönwalde-Glien, hat den Anspruch, für Brautpaare eine individuelle Traumhochzeit nach Wunsch zu organisieren. Zeitmangel der Brautpaare und der Gedanke, das vorhandene Budget optimal einzusetzen, sorgen so für volle Auftragsbücher der Hochzeitsplaner.

Von Ulrike Gawande

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