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Wenn eine Bürgermeisterin hinwirft

Gemeinde Kleßen-Görne Wenn eine Bürgermeisterin hinwirft

Cornelia Eckhard (parteilos) hat ihren Rücktritt als Bürgermeisterin der Gemeinde Kleßen-Görne im Havelland verkündet. Sie gibt auch ihr Mandat im Ortsbeirat Görne auf. Der Grund? Neue Möglichkeiten im Berufsleben. Für den Übergang ist gesorgt, doch wie geht es weiter? Erfahrung haben die Bürger der Gemeinde bereits mit solchen Situationen.

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Cornelia Eckhard hört auf.

Quelle: N. Stein

Kleßen-Görne. Cornelia Eckhard (parteilos) hat am Montagabend ihren Rücktritt als Bürgermeisterin der Gemeinde Kleßen-Görne verkündet. Sie gibt auch ihr Mandat im Ortsbeirat Görne auf.

Die Entscheidung zum Rückzug aus der Kommunalpolitik habe berufliche Gründe, erklärte sie am Ende einer Gemeindevertretersitzung im Ortsteil Görne. Sie habe von ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit einer beruflichen Weiterentwicklung angeboten bekommen. Diese Chance wolle sie in den kommenden drei Jahren nutzen, sagte Cornelia Eckhard als Grund zur Aufgabe ihrer kommunalen Ehrenämter.

Tessenow ist übergangsweise Bürgermeister

Bis zur Wahl eines neuen Gemeindeoberhauptes nimmt Eckhards Stellvertreter Joachim Tessenow (CDU) die Aufgaben des Bürgermeisters wahr. Eine eigene Kandidatur zur Wahl zum Bürgermeister hält Tessenow offen. „Für eine Entscheidung ist es noch zu früh“, erklärte er gestern auf Nachfrage.

Die Entscheidung, wer neuer Bürgermeister wird, obliegt der Gemeindevertretung. Sie kann einen Kandidaten aus ihren eigenen Reihen zum Bürgermeister wählen, aber auch einen Kandidaten aus der Bevölkerung, der sich bei einem der sechs Abgeordneten von Kleßen-Görne um das Ehrenamt bewirbt, erläutert Sylvia Dahms, Wahlleiterin des Amtes Rhinow, den Verfahrensweg.

Nicht das erste Mal

Für die Gemeinde Kleßen-Görne ist das Prozedere nicht neu. Auch Cornelia Eckhard wurde 2011 von der Gemeindevertretung zur Bürgermeisterin gewählt, nachdem Ingo Bernhard das Ehrenamt niedergelegt hatte.

Voraussichtlich im Januar 2106 werde die Gemeindevertretung einberufen, nannte Amtsdirektor Jens Aasmann am Montagabend nach Eckhards Rücktritt als möglichen Wahltermin.

Leicht wird es der zukünftige Bürgermeister nicht haben. Die Gemeinde steuert im kommenden Jahr auf einen defizitären Haushalt zu. Um so mehr ist eine klare kommunale Führungsspitze notwendig.

Ortsbeirat wird auch neu gewählt

Neu gewählt werden muss auch der Ortsbeirat für Görne. Das Gremium ist an Ermangelung von Mitgliedern nicht mehr arbeitsfähig. Schon einige Wochen vor Cornelia Eckhard hatte Gemeindevertreter Lothar Görne (FDP) seinen Rücktritt aus dem Ortsbeirat erklärt. Von den im Mai 2014 gewählten drei Ortsbeiratsmitgliedern ist nur noch Ortsvorsteherin Carmen Siebert (SPD) übrig geblieben.

Da aber mehr als 50 Prozent der Mandate im Ortsbeirat besetzt sein müssen, wird die Neuwahl erforderlich. Gewählt wird der Ortsbeirat von den wahlberechtigten Görner Einwohnern. Ein Wahltermin steht hier für noch nicht fest.

Von Norbert Stein

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