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Wer macht sich für die Jugend stark?

Kinder- und Jugendförderpreis 2015 Wer macht sich für die Jugend stark?

Hunderte Euro vergibt das Rathenower Kinder- und Jugendparlament in diesem Jahr um herausragendes Engagement für Kinder und Jugendliche zu würdigen – so viel wie noch nie. Der unverhoffte Geldsegen ist Rathenower Gastronomen zu verdanken. Ab sofort können Vorschläge für potenzielle Preisträger eingereicht werden.

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Maximilian Voigt, Sandra Bresigke und Teresa Kucharczyk (v.l.) warten auf die Vorschläge für den Kinder- und Jugendförderpreis 2015.

Quelle: Christin Schmidt

Rathenow. Einen Geldsegen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, das gibt es in Rathenow wahrlich nicht alle Tage. Umso mehr dürfen sich die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments freuen, dass sie in diesem Jahr für den Rathenower Jugendförderpreis so viel Geld bekommen haben, dass sie gleich drei engagierte Projekte, Vereine oder Personen auszeichnen können. Statt wie bisher 300 Euro vergibt das KiJuPa nun drei Mal so viel. Zu verdanken ist das drei Organisatoren der diesjährigen Kneipennacht: Das Café PurPur, American Monster Diner und das Havelrestaurant Schwedendamm haben insgesamt 1000 Euro zur Verfügung gestellt. Davon haben die KiJuPa-Mitglieder 100 Euro in die Werbung für den Preis investiert, 900 Euro werden als Preisgelder ausgelobt. Auf den Gewinner warten 400 Euro, zwei weitere Preisträger dürfen sich über 250 Euro freuen.

Seit 2007 vergibt das Kinder- Jugendparlament jedes Jahr für besonderes Engagement den Jugendförderpreis. 2012 wurde das Musical „Family Affairs – Eine schrecklich nette Familie“ als Gemeinschaftsprojekt zweier Musikschulen mit dem Jugendförderpreis ausgezeichnet. 2013 ging der Preis an Carsten Schulz, der seit 2012 das Jugendhaus „Oase“ leitet. Letztes Jahr freuten sich die Initiatoren des Projekts Rathenower Kinderstadt über den Auszeichnung.

KiJuPa stimmt nicht allein ab

Das Preisgeld hatten stets Rathenower Unternehmer oder Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Dieses Mal hatten die Mitglieder des KiJuPa Pierre Didrigkeit vom Café PurPur um Unterstützung gebeten, dass am Ende ganze 1000 Euro zusammenkommen, damit rechneten sie nicht. Nun geht es darum, die richtigen Projekte oder Personen zu ehren. Dafür ist das KiJuPa auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. „Wir haben nicht den Einblick in alle Bereiche; in der BMX-Szene kenne ich mich zum Beispiel nicht so gut aus und es gibt viele Leute, die nicht so sehr in der Öffentlichkeit stehen, aber Großes leisten. Diese Menschen wollen wir in den Fokus rücken“, erklärt die KiJuPa-Vorsitzende Sandra Bresigke. Nominieren darf jeder, Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene.

Aus den Vorschlägen werden die Kandidaten mit den meisten Stimmen ausgewählt. Am Ende stimmen die sechs Mitglieder des KiJuPa sowie des neu gegründeten Kita- und Hortbeirats ab, wer die Preisträger 2015 sind. Erstmals stimmt das KiJuPa nicht allein ab und das ganz bewusst. „Wir hatten uns bisher sehr auf die Jugend konzentriert, dabei wollen wir genauso für Kinder da sein. Der Kita- und Hortbeirat hat in diesem Bereich den besseren Einblick“, so Bresigke. Aus diesem Grund soll der Preis künftig auch Kinder- und Jugendförderpreis heißen.

Bis 8. November Vorschläge einreichen

Um möglichst viele junge Leute zu erreichen, haben Sandra Bresigke und ihre Mitstreiter wie bereits im vergangenen Jahr ein Video gedreht mit dem Aufruf, den persönlichen Favoriten zu nominieren. Bis 8. November werden die Vorschläge gesammelt. Noch im selben Monat sollen die Preise dann übergeben werden. Eventuell im Rahmen der Verleihung des Ehrenamtspreises der Stadt, verrät Sandra Bresigke.

Info: Nominierungen können an das Kinder- und Jugendparlament Rathenow, Berliner Straße 15, 14712 Rathenow oder per E-Mail an kijupa-rathenow@gmx.de geschickt werden. Auch auf der KiJuPa-Facebook-Seite werden Vorschläge aufgenommen. Einsendeschluss ist der 8. November 2015.

Von Christin Schmidt

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