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Werkstätten übernehmen Gemeinschaftshaus

Seeblick Werkstätten übernehmen Gemeinschaftshaus

Die Rathenower Werkstätten haben in der Gemeinde Seeblick einige ihrer Einrichtungen für Menschen mit Handicap. Die Gemeindevertretung will den Werkstätten nun die Verwaltung des Dorfgemeinschaftshauses samt Kai in Wassersuppe und der Badestellen in Hohennauen antragen.

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Thomas Later, Ortsvorsteher aus Wassersuppe, an der Kaianlage.

Quelle: Norbert Stein

Seeblick. Zur Wassersportanlage am Kai in Wassersuppe und an die Badestellen am See in Hohennauen kommen in der Saison zunehmend mehr Besucher. Die Betreuung und Pflege der Anlagen beschert der Gemeinde Seeblick aber auch Arbeit, die allein mit ehrenamtlichen Helfern nicht mehr zu bewerkstelligen ist.

In Wassersuppe haben Ortsvorsteher Thomas Later und die stellvertretende Ortsvorsteherin Elke Patola bisher in ihrer Freizeit die Anlegeplätze am Kai betreut und verpachtet, Boote vermietet, für Ordnung gesorgt, den Müll entsorgt und das Dorfgemeinschaftshaus vermietet. Dafür waren sie viele Stunden am See. Verrichtet haben sie die Arbeit gerne und ohne dafür Geld zu bekommen. „Eine kleine finanzielle Anerkennung wäre schon wünschenswert“, meint Elke Patola und der Ortsvorsteher sagt, die Betreuung der Kaianlage mit Badestelle erfordere Zeit, die er neben dem Beruf nicht hat. Auch Bürgermeister Ulf Gottwald sieht diesen enormen Aufwand und lobt den Ortsvorsteher und seine Stellvertreterin für ihre Arbeit. Die Gemeinde wird nun für Entlastung sorgen. Intensivieren wird sie dafür die bewährte und schon über viele Jahre gute Zusammenarbeit mit den Rathenower Werkstätten.

Die Rathenower Werkstätten haben in der Gemeinde eine Gewächsanlage, Arbeitsplätze und betreute Wohnungen für behinderte Menschen. Das Unternehmen wird nun für die Gemeinde die Vermietung der Räume im Dorfgemeinschaftshaus an der Kaianlage in Wassersuppe übernehmen sowie die Badestelle mit Liegewiese pflegen und unterhalten. Zwei Ehrenamtler aus dem Dorf werden weiterhin die Serviceangebote aufrecht erhalten, Anlegeplätze und Boote vermieten. Die Gemeinde wird prüfen, ob sie dafür eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen kann. Der Gemeindearbeiter wird an der Badestelle in Hohennauen für Ordnung und Sauberkeit sorgen.

Welche finanzielle Möglichkeiten bestehen, auf beiden Freizeitanlagen die sportlichen Angebote zu verbessern, Volleyballnetze und Fangnetz anzuschaffen, wird die Gemeinde ebenfalls prüfen und dafür ein Konzept erarbeiten.

Von Norbert Stein

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